Brust-OP?

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Re: Brust-OP?

Beitragvon Merle » 2 Juli 2018, 22:33

Hallo Pecten, das mit dem Tanzen mache ich einfach trotzdem :-) Und aktuell ohne Sport-BH, steht noch auf meiner Liste. Mir kam schonmal der Gedanke, daß das mit dem Alter vermehrte Hängen meiner Brüste durch das freie Tanzen ohne Sport-BH mit verursacht wurde. Und trotzdem hab ich mich noch nicht dahintergeklemmt, so ein Teil in gefittet zu bekommen. Nach ein paar Frustversuchen aufgegeben, aber ich will da noch rangehen.

Ist mir aber wiederum egal, mit dem Tanzen aufhören würde ich deswegen nicht. :-) Mit den gefitteten normalen BHs ist es vielleicht schonmal besser als vorher, aber wackeln tut es natürlich beim Springen usw. bei Größe 36HH (UK).

Viel mehr will ich nicht schreiben, dein Bericht war anrührend und ich wünsche Dir alles Gute. Da ich aber selbst Schönheitsoperationen leider ablehnend gegenüberstehe und der Meinung bin, meine Probleme lieber auf der psychotherapeutischen und Selbstbild-Ebene angehen zu wollen, kann ich dir sonst glaube ich nicht viel weiterhelfen.

Aber wie gesagt, alles Gute!

*wink* *ja* *streichel*
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Re: Brust-OP?

Beitragvon Lambada » 3 Juli 2018, 07:25

Pecten, wie auch immer deine Entscheidung ausfallen mag, ich wünsche dir, dass alles so wird, wie es für dich gut ist.

Die OP verändert nur den Körper, nicht deine Gefühle und auch nicht die Ängste. Man ist danach genau dieselbe - mit dann erstmal (weiteren) sichtbaren Narben, mit kleineren Brüsten, einer anderen Nase, einem strafferen Kinn. Das ist auf jeden Fall ein Abenteuer und für viele Patientinnen und Patienten dann ein Schock - das Äussere hat sich (wie gewünscht) verändert, das Innere jedoch nicht. Die Ängste schneidet der Chirurg nicht mit weg.



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Re: Brust-OP?

Beitragvon KarinM » 3 Juli 2018, 16:14

Hallo,
mal ganz platt gesagt: Wenn der Chirurg die Ursachen der Unsicherheiten/Ängste wegschneidet, ist das doch das Übel bei der Wurzel gepackt. Und nur das zählt!
Pecten, ich wünsche dir alles Gute und ein gutes Händchen bei deinen Entscheidungen.
Gruß Karin
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Re: Brust-OP?

Beitragvon stillesWasser » 4 Juli 2018, 20:09

Ist halt sehr die Frage, ob es wirklich die Ursachen sind. Oder man sich dann was Neues findet, wo man die gleichen Gefühle drauf projiziert, weil sie einfach da sind und ein Ziel suchen.
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Re: Brust-OP?

Beitragvon KarinM » 4 Juli 2018, 20:49

Nach Pecten's Leidensweg zu urteilen würde ich ihre Beweggründe einfach akzeptieren.
Und ja, Gründe für's Leiden sind oft subjektiv aber das Leiden meistens sehr echt. So sind wir (Menschlein) nun mal. ;-)
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Re: Brust-OP?

Beitragvon pecten » 4 Juli 2018, 21:37

Danke für eure Sichtweisen!

Einige Durcheinander-Gedanken:

Der Gedanke an eine mögliche Verkleinerung ist seit vielleicht 25 (?) Jahren latent vorhanden. Mit Hilfe dieses Forums war er für lange Zeit in den Hintergrund gerückt; in dieser Zeit habe ich stark am Thema Selbstakzeptanz gearbeitet. Ich tue es immer noch, bin auch in einer Gesprächstherapie (nicht wegen den Brüsten, aber die können Thema werden). Aber ich habe irgendwann eben auch gemerkt, dass passende BHs nicht die grundlegende Lösung für meine Problematiken sein können. Sie sind die Lösung fürs tägliche Sein, die täglichen Anforderungen. Aber nicht für die weitergehenden Probleme... schlussendlich sind die Größe und Form der Brüste die Quelle für eine ganz bestimmte Isolation und Einsamkeit.

Mir ist es nie passiert, dass mich Männer auf die Brust reduziert *sabber* haben. Ich werde nie angestarrt oder belästigt; ich scheine nicht der Typ dafür zu sein. Ich werde nicht angesprochen. Denn ich habe mich immer versteckt, und die Brüste sowieso. Kleidung drei Nummern zu groß habe ich für mich immer passend empfunden - gerade auch wegen der Brüste. Verstecken, kaschieren, flachdrücken. Bestätigung von Seiten eines Mannes - außer desjenigen, den ich geliebt habe - hat es nie gegeben.

Ich habe keinen perfekten Körper (wozu auch), aber im Grundriss ist er anziehend und leistungsfähig. Der passt schon so, den mag ich! Wenn ich abnehme, nehmen die Brüste als letzter Körperteil und am wenigsten ab. Und sie sind immer unproportional zu groß zum restlichen Körperbau und dementsprechend geformt. Nackt vor dem spiegel stehen? Wozu. Ich weiß, wie ich aussehe und dass die Brüste per se den halben Oberkörper verdecken.

Die medizinischen und die praktischen Gründe sind eine Schiene für sich.

Inwiefern ist mein Leiden Luxus? Oder inwiefern verkrüppelt es mir hier tatsächlich seit vielen Jahren die Seele?

Die OP wird noch viel gutes Durchdenken erfordern, viele Informationen sind zu besorgen. Gerade im Hinblick auf die Risiken (empfindungslose Brustwarzen!) werde ich meinen Entschluss ganz sicher nicht leichtfertig treffen. Ich bin kein oberflächlicher Mensch, und ich habe Zeit.
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Re: Brust-OP?

Beitragvon Kaylin » 5 Juli 2018, 06:16

Ich wünsch dir von Herzen, dass du deinen Weg zur Zufriedenheit findest! Und wenn er über eine OP führt, dann tut er das... Meine Daumen sind gedrückt, dass du die für dich richtige Entscheidung zur rechten Zeit treffen kannst!
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