Brustverkleinerung? (Diskussion)

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Re: Brustverkleinerung? (Diskussion)

Beitragvon karotte » 5 Dezember 2013, 15:03

[Off topic] Das mit dem Beiträge löschen ist allgemein in Foren so eine Sache. Meist wird ja nur den Account und eventuell direkt daran gebundene Threads gelöscht (also hier wäre das wohl BHlog und Galerie). Die Beiträge in allgemeinen Threads bleiben aber in der Regel anonym bestehen. Stelle Dir mal vor, hayashi, Aqua und phoeni sagen auf einmal dem Forum Auf Lebewohl - wenn mit ihnen auch noch 10 Prozent aller Beiträge im Nirwana verschwunden sind, dann würde es wohl eine Weile dauern, bis hier alles wieder richtig benutzbar würde.

Ich finde es gut, wie Du das gelöst hast.
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Re: Brustverkleinerung? (Diskussion)

Beitragvon Melody » 15 März 2014, 16:57

Ich würde wirklich Allen, die an Rückenschmerzen aufgrund ihrer Busengröße leiden, zu einer Brustverkleinerung raten.
Ich habe gehört, dass das im Alter zu einer echten Plage wird und dass man dagegen eine relativ kleine OP sehr gut in Kauf nehmen kann.
Außerdem ist der Aspekt, dass einen alle deswegen immer dumm in den Ausschnitt gucken, auch nicht zu vergessen. Immerhin kann das in den schlimmsten Fällen möglicherweise zu Depressionen und einer Körperschemastörung führen.


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Re: Brustverkleinerung? (Diskussion)

Beitragvon gotteslob95 » 15 März 2014, 18:46

Naja, in Sachen "kleine OP" hab ich neulich ja was anderes gehört... eine Dame wollte mir von einer Verkleinerung abraten mit dem Argument "mit den Narben bist du entstellt fürs Leben".

Ich persönlich habe früher oft über eine Verkleinerung nachgedacht, mittlerweile (seit ich die passenden BHs hab) denke ich, dass ich meine Brüste trotz all der Schwierigkeiten, die damit verbunden sind, wohl erstmal behalten werde. Einzige Ausnahme wären wirklich massive gesundheitliche Probleme und dann wären mir auch die oben genannten "entstellenden Narben" egal...
Mit den Blicken, den Schwierigkeiten beim Klamottenkauf etc. lernt man zu leben ;) und ich falle ja sowieso auf, egal was ich mache :lol:
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Re: Brustverkleinerung? (Diskussion)

Beitragvon hayashi » 15 März 2014, 18:49

gotteslob95 hat geschrieben:Mit den Blicken, den Schwierigkeiten beim Klamottenkauf etc. lernt man zu leben ;) und ich falle ja sowieso auf, egal was ich mache :lol:

Das kann man auch gut ohne große Oberweite haben *aus der doch eher kleinen Brustriege mieps*
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Re: Brustverkleinerung? (Diskussion)

Beitragvon gotteslob95 » 15 März 2014, 18:51

hayashi hat geschrieben:
gotteslob95 hat geschrieben:Mit den Blicken, den Schwierigkeiten beim Klamottenkauf etc. lernt man zu leben ;) und ich falle ja sowieso auf, egal was ich mache :lol:

Das kann man auch gut ohne große Oberweite haben *aus der doch eher kleinen Brustriege mieps*


eben, vermutlich würde ich das Problem nur durch ein anderes ersetzen... und irgendwo häng ich ja doch an ihnen (im wahrsten Sinne des Wortes)
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Re: Brustverkleinerung? (Diskussion)

Beitragvon headology » 15 März 2014, 19:38

Hmmm. Es ist natürlich auf ne Art ne "Default"-Geschichte mit den Problemem bei Klamottenkauf - d.h. jeder Körper ist individuell und wird an Punkten nicht mit den Vorgaben einer Konfektionsgröße deckungsgleich sein. Tatsächlich gibt es aber schon Personen deren Bedürfnisse stark marginalisiert werden, weil sie entweder de facto oder angeblich einer zu kleinen Gruppe angehören, um vom Markt berücksichtigt zu werden.

Ich würde auch nicht sagen, daß es sich bei einer Mammareduktion um einen "relativ kleinen" Eingriff handelt - die Narben sind ja nur das Ergebnis einer operativen Entfernung von sehr viel Körpergewebe. Daß aber ausgerechnet diese ständig so stark in den Vordergrund gerückt werden, finde ich nicht nachvollziehbar, weil eine Brustverkleinerung damit auf den Aspekt einer Schönheits-OP reduziert wird.

Genau das ist für mich mittlerweile der Knackpunkt der Diskussion, die Frage der 'medizinischen Indikation', über die ja regelmäßig gestritten wird und nicht nur von Seiten der Krankenkassen, die nicht zahlen wollen, sondern auch von Leuten, die diese Argumente übernehmen. Ich halte die meisten Aspekte die da genannt werden für Derailing - ständig wird von der objektiven Seite auf die subjektive abgelenkt, also versucht den Wunsch nach einer OP zu psychologisieren.

Entsprechend gibt es fast kein Bewußtsein über die die Langzeitfolgen großer Brüste, soll heißen Altern, ein evtl. weiteres Brustwachstum während der Menopause und der Abbau von Muskelmasse sowie unterschiedlich 'robuste' Konstutionen werden als valide Gründe für eine Brust-Verkleinerung nicht ausreichend berücksichtigt. Dazu gehört auch daß Fragen wie Rückenschmerzen und Bewegungsfreiheit nicht unter dem Aspekt des Brustgewichtes betrachtet werden sondern unter Gesichtspunkten wie Übergewicht oder mangelnde Fitness.

Statt also einigermaßen neutral auf die Problematik zu schauen, scheint die Frage nach einer plausiblen Begründung einer Brustreduktion ständig um Fragen von Schönheit und Attraktivität zu kreisen, egal von welchem Standpunkt aus; also sowohl von BefürworterInnen als auch GegnerInnen eines solchen Eingriffs. Ich finde es z. B. total problematisch sexistische Übergriffigkeit von Männern gegenüber Frauen als Argument für eine Brust-OP anzuführen. Man plädiert ja auch nicht dafür, Männern die Augen oder die Münder zuzunähen, damit sie nicht mehr glotzen oder blöde Sprüche von sich geben können.
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Re: Brustverkleinerung? (Diskussion)

Beitragvon karotte » 17 März 2014, 09:20

Brustverkleinerungen sind keine "relativ kleinen OPs". Im Gegenteil, die gehören zu den größten operativen Eingriffen überhaupt. Von der Dauer sind sie durchaus mit Herztransplantationen vergleichbar (ca. 4 Stunden). Während der OP entsteht eine sehr große Wundfläche, was hin und wieder sogar eine Bluttransfusion erfordert und mit den üblichen Riskien wie Wundheilungsstörungen, Infektionen, überschießende Narbenbildung, Absterben von Gewebe usw. verbunden ist. Und die Narben sind so, daß man ganz sicher nicht von einer Schönheits-OP sprechen kann.

Wenn gewichtige medizinische Gründe vorliegen, wird man das selbstverständlich in Kauf nehmen. Aber es ist bestimmt keine OP, der man mal sich mal eben so unterzieht und hofft, daß dann alle anderen Probleme weggeblasen sind.
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Re: Brustverkleinerung? (Diskussion)

Beitragvon Layla » 17 März 2014, 10:58

karotte hat geschrieben:Brustverkleinerungen sind keine "relativ kleinen OPs". Im Gegenteil, die gehören zu den größten operativen Eingriffen überhaupt. Von der Dauer sind sie durchaus mit Herztransplantationen vergleichbar (ca. 4 Stunden). Während der OP entsteht eine sehr große Wundfläche, was hin und wieder sogar eine Bluttransfusion erfordert und mit den üblichen Riskien wie Wundheilungsstörungen, Infektionen, überschießende Narbenbildung, Absterben von Gewebe usw. verbunden ist. Und die Narben sind so, daß man ganz sicher nicht von einer Schönheits-OP sprechen kann.

Wenn gewichtige medizinische Gründe vorliegen, wird man das selbstverständlich in Kauf nehmen. Aber es ist bestimmt keine OP, der man mal sich mal eben so unterzieht und hofft, daß dann alle anderen Probleme weggeblasen sind.

Grundsätzlich stimme ich Dir zu, dass eine Brustverkleinerung keine kleine OP ist. Aber das mit einer Herztransplantation zu vergleichen halte ich schon für etwas gewagt. Bluttransfusionen bei Brustverkleinerungen gehören auch eher in die Richtung eines absolut unvorhergesehen Ereignisses und keinesfalls zu einem aufklärungswürdigen Risiko. Nicht nur die Dauer einer OP bestimmt das Operationsrisiko sondern auch die Vorerkrankungen und die Art des Eingriffs. Da ist eine Brustverkleinerung im Verhältnis "harmlos". Was tatsächlich ein Problem sein kann sind die großen Wundflächen und die großen Narben. Darüber hinaus kann es, wenn viel Drüsengewebe entnommen wurde auch dazu kommen, dass man nicht (voll) stillen kann, vor allem auch, wenn die Brustwarze versetzt wird und der Operateur nicht schonend arbeitet. Ich plädiere daher dafür sich so einen Eingriff gut zu überlegen und wenn man sich dafür entscheidet es von einem erfahrenen Operateur in einer guten Klinik machen zu lassen, um die Risiken so gering für möglich zu halten.
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Re: Brustverkleinerung? (Diskussion)

Beitragvon karotte » 17 März 2014, 11:38

Layla hat geschrieben:Aber das mit einer Herztransplantation zu vergleichen halte ich schon für etwas gewagt.

Ich habe nur die Dauer verglichen. Es gibt nur wenige gynäkologische OPs, die so lange dauern wie Brustverkleinerungen. Ein Kaiserschnitt dauert etwa 90 Minuten, eine Gebärmutterentfernung je nach Methode zwei bis drei Stunden. Und da würde auch niemand von kleinen Eingriffen sprechen.

Die sonstigen Risiken abgesehnen von der Wundproblematik (also Narkose, Blutverlust usw.) sind tatsächlich nicht so groß, was aber auch daran liegt, daß die Patientinnen in aller Regel vergleichsweise jung und gesund sind.
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Re: Brustverkleinerung? (Diskussion)

Beitragvon Layla » 17 März 2014, 11:44

karotte hat geschrieben:
Layla hat geschrieben:Aber das mit einer Herztransplantation zu vergleichen halte ich schon für etwas gewagt.

Ich habe nur die Dauer verglichen. Es gibt nur wenige gynäkologische OPs, die so lange dauern wie Brustverkleinerungen. Ein Kaiserschnitt dauert etwa 90 Minuten, eine Gebärmutterentfernung je nach Methode zwei bis drei Stunden. Und da würde auch niemand von kleinen Eingriffen sprechen.

Die sonstigen Risiken abgesehnen von der Wundproblematik (also Narkose, Blutverlust usw.) sind tatsächlich nicht so groß, was aber auch daran liegt, daß die Patientinnen in aller Regel vergleichsweise jung und gesund sind.

Ich will da nicht so sehr ins Detail gehen, aber ein Kaiserschnitt dauert z. B. keine 90 Minuten sondern 30 bis 45 Minuten. Gebärmutterentfernungen dauern teilweise nur eine Stunde. Ich will aber vor allem damit sagen, dass der Vergleich einfach hinkt (ich habe da eine gewisse Fachkentniss zu dem Thema ;) ). Man sollte so eine OP nicht verharmlosen, aber die Dauer kommt vor allem durch die viele kleinteilige "Näharbeit" zustande und der Schweregrad einer OP definiert sich nicht unbedingt über die Zeit.
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