Brustverkleinerung? (Diskussion)

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Brustverkleinerung? (Diskussion)

Beitragvon Lilium » 26 Juli 2009, 21:56

Hallo zusammen,

ich weiß nicht, ob solch ein Beitrag hier erwünscht/erlaubt ist, aber es interessiert mich einfach.
Seit ich 12 bin trage ich BHs, mittlerweile Größe 80d (dachte ich, ich hoffe ich werde eines besseren belehrt;)).
Ich finde sie zu groß, ich leide an Rückenschmerzen, Muskelaufbau, Massagen, Sport etc. alles hilft nichts.
Die Blicke der anderen terrorisieren mich und ich komme einfach nicht damit klar.

Nun meine Frage, hat sich jemand hier die Brüste verkleinern lassen? Wenn ja, wie lief es ab mit der KK, der OP usw.?

Ich wäre für Infos sehr dankbar.
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon Bavaria » 26 Juli 2009, 23:10

Es beantwortet zwar nicht deine Frage, aber aus dem polnischen Forum wissen wir, dass ein gut angepasster BH oft eine sehr große Erleichterung für die betreffenden Frauen sein kann. Wenn ich mir deine Maße nämlich anschaue, dann ähneln sie grob den Maßen, die ich am Anfang meiner Anmeldung hier auch hatte. Mir hat ein gut angepasster BH sehr geholfen. *daumenhoch*
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon BloodyMary » 27 Juli 2009, 17:57

Hi!

Ich habe ähnliche Maße wie du, ich habe meine allerdings bereits verkleinern und straffen lassen.
Ich hatte auch schon in sehr jungem Alter (so mit 12-13, bin jetzt 22) recht große Brüste.
Mich hat jedoch eher gestört dass sie hingen, nicht die eigentliche Größe.

Meine Frauenärztin hat mich dahingehend nicht wirklich ernst genommen, meinte nur, ich sollt halt mal Sport machen *kopfkratz* wird davon die Haut wieder straff und die Brust kleiner? War sie nämlich nach 20 Kilo Abnahme auch nicht, und gehangen hat sie auch schon vorher.

Den Stress mit der Krankenkasse hab ich dann gar nicht erst auf mich genommen, wollt mich nicht von irgendso einer Zicke beim MDK demütigen lassen, das hab ich nicht verdient, ich kann nichts für meine Brüste (die sahen immer gleich aus, egal wie viel ich gewogen hab :( ).

Hab mich dann bei zwei privaten Kliniken informiert, und Ratenzahlung vereinbart.
Die OP an sich ist super gelaufen, bis auf etwas Panik direkt vor der Narkose wo mein Freund dann nicht mehr weiter mitkommen durfte aber hey hat sich gelohnt 8-)
Die Narkose-Ärztin hat mir dann noch erzählt, dass sie sich ihre Brüste auch von dem Arzt hat verkleinern lassen, war beruhigend...
Direkt nach der OP war ...naja...aua sag ich mal, die Augen hab ich noch nicht aufgekriegt sondern nur "aua" gedacht.
Hab dann allerdings schnell was dagegen bekommen, und dann wars ok. Hat nur genervt dass alle paar Minuten wer reinkam, ich wollte doch nur den Dusel ausschlafen *motzen*

Um 14 Uhr war die OP durch, um 18 Uhr gings mir auch schon wieder einigermaßen, hab Pizza gegessen und Ferngesehen.
Am abend durft ich dann aufstehen und bettfertig machen, und sie mir auch zum ersten Mal ansehen.
Naja, ziemlich blutige Angelegenheit, und erst tats saumäßig weh, dachte die würden runterfallen :mrgreen:
Am nächsten Morgen durft ich nach Hause und alles war super :mrgreen: , nur bei manchen Bewegungen muss man aufpassen, und halt erst ein paar Tage nicht duschen etc.

Sorry dass das so lang geworden ist, wenn du noch Fragen hast kannst du mir gern eine PN schicken,

LG, Mary
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon Akelei » 27 Juli 2009, 20:44

Ich hatte vor der Brustverkleinerung 30H nach dem Forum hier und 75E vor dem Forum.
Die passenden BHs bringen sehr viel vom Aussehen. Die Brust ist nicht mehr ein unförmiger Klotz. In einem passenden BH wird die Brust nicht mehr so verdrückt und steht dadruch vielleicht weiter raus, aber durch die Form, die sie auf einmal hat, sieht sie trotzdem kleiner aus. Und ich konnte auch endlich die Arme am Körper entlangführen ohne sie über den seitlichen Busen zu lupfen. Und ich fand meine Brust davor auch gar nicht schön, aber mit einem passenden BH war das Dekollete richtig hübsch und auch der Busen so zwei süße Kügelchen, was davor einfach nur hing.

Die Brustverkleinerung habe ich trotzdem machen lassen, weil ich immer noch Rückenschmerzen und Atemnot hatte. Die Ärzte haben das alle verstanden, aber gleich gesagt, dass die KK das nicht übernimmt. Versucht habe ich es trotzdem mit einem 4seitigen Brief. Sogar der Arzt vom MDK hat mich verstanden, aber die Kasse zahlt erst ab 1,5 Kilo pro Seite. Du kannst mal den Größenrechner von Roridula (http://roridula1.ro.funpic.de/brafitter/index.php) testen, da ist ein Gewicht mit angegeben und bei mir stimmt das schon so ungefähr.

Schlußendlich habe ich es selbst bezahlt und daher in Tschechien/Karlsbad machen lassen, dort kostet es nur 2.000 Euro, anstatt 5.000 wie in Deutschland. Und ich würde es wieder machen lassen, obwohl die Narbe zu eitern anfing, aber der Chirurg hier meinte, das sei sehr gut genäht (und alle Nachbehandlungskosten in Deutschland werden dann ja von der Kasse übernommen ;))

Bei Fragen, einfach per PN melden, will ja hier auch keinen Roman schreiben. Aber mein Tipp wäre es erstmal mit passenden BHs zu versuchen, das ist günstiger :) allerdings sind die BHs dann vielleicht umsonst gekauft, wenn du dich doch für eine OP entscheidest. Und von den Zahlen aus dem Größen-Thread finde ich deine Brust jetzt ja mal gar nicht groß :), ich kann mir vorstellen, dass die im passenden BH richtig hübsch aussieht.
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon Aqua » 27 Juli 2009, 21:37

Ich würde dir auch empfehlen, es zuerst mit einem gut angepassten BH zu versuchen (vermesse dich nach Anleitung in unserem Größen-Forum und eröffne dort einen Thread, dann werden wir dich beraten). Einen Brust-OP kannst du im Nachhinein immer noch machen, es schadet aber nicht, es zuerst zu versuchen, wie es sich mit einem gut sitzenden BH ändern wird. Schon ganz viele Frauen blieben von einer OP verschont sobald sie sich richtig sitzenden BHs kauften. Und ein Brust-OP ist immer ein großer Eingriff und kann mit vielen NW verbunden sein.
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon Yaba » 28 Juli 2009, 16:34

Zahlt die KK ab 1,5 kg auf jeden Fall, wenn man Rückenschmerzen anführt?

Viele Grüße, Yaba
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon Eirene84 » 7 August 2009, 21:18

Hey Yaba,

ich hatte mit 21 meine Brustverkleinerung und ich hatte keine Probleme mit der Krankenkasse...Ich war beim Orthopäden und bei meiner Gyn und habe Fotos bei ein Schreiben gelegt...sie wurde mir ohne Umstände und sofort genehmigt! Kein Besuch beim MDK oder dergleichen. Ist wohl ein Ausnahmefall, so wie sich das in mehreren Foren anhört, aber mein Fall war schon eine derbe Makromastie, obwohl ich Fotos von noch Schlimmeren gesehen hab.

Es war eine super Entscheidung aber leider heute etwas hinfällig, ich habe wohl Veranlagung zu großen Brüsten. Bei der OP wurde reines Gewebe entfernt, kein Fett und das ist wohl das Doofe bei mir im Allgemeinen: selbst bei einer Gewichtsabnahme würde mein Brustvolumen bestehen bleiben. Von 75C bin ich jetzt wieder bei 70I/J. :-(

Wenn du noch Fragen hast, schreib einfach! :-)

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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon Zerlina » 31 August 2009, 21:24

Hallo lilium, Yaba und alle anderen!
Grundsätzlich ist das natürlich immer eine Entscheidung mit großer Tragweite, die man sich wirklich gut und lange überlegen sollte.
Ich möchte hier nichts pauschalisieren und niemanden zu einer Verkleinerung "anstiften". Es muss eine individuelle, gut überlegte Entscheidung sein.
Für mich z. B. ist die Verkleinerung tatsächlich die richtige Lösung.

Bei mir lief es übrigens so ähnlich wie bei Eirene: Ich hatte mich schon auf einen Spießrutenlauf mit Termin beim MDK eingestellt, aber habe auf Anhieb die Genehmigung von der Krankenkasse bekommen und nun einen OP-Termin für Mitte Oktober. Ich hatte übrigens nur ein einziges Gutachten, und das stammte vom Chirurgen/Gynäkologen.

Wann die Kasse zahlt, kann man so pauschal nicht sagen. Es gibt wohl einige "Eckdaten", die erfüllt sein müssen:
Für eine medizinisch indizierte Reduktionsplastik müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

* Die Differenz zwischen Ober- und Unterbrustweite beträgt deutlich mehr als 20 Zentimeter.
* Die Brustlast je Seite ist größer als 1500 Gramm.
* Konservative Therapien von Hautekzemen oder Rückenschmerzen sind ausgeschöpft.
* Die körperliche Entwicklung ist abgeschlossen.
* Der Body-Mass-Index liegt unter 30.
Quelle

Ich habe im Internet allerdings auch von vielen Fällen gelesen, bei denen trotz Erfüllung einiger dieser Punkte die Verkleinerung abgelehnt wurde.
Es scheint einfach ein Glücksspiel zu sein und kommt sicher auch auf den jeweiligen Sachbearbeiter bei der Krankenkasse an.

Viele Grüße,
Zerlina
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon Inai » 22 September 2009, 09:36

ich denke es müssen alle kriterien erfüllt sein

lol ich lieb überm BMI ich hoffe ja noch, dass wenn ich abnehme die von allein kleiner werden
hab mal den rechner genommen und der sagt ich habe 2470 Gramm je brust oO? wenn ich die nicht hätte würde ich 5kg weniger wiegen Bild

nyoah spaß bei seite
Lilium wie alt bist du denn jetzt?
es ist unwahrscheinlich dass sie dir die brustverkleinerung zahlen wenn du unter 18 bist, denn man weiß nie wie der körper sich noch entwickelt, deswegen ist z. B. selbst für ärzte 16 ein grenzfall (auch wenn du selber zahlst)

Ich hab selbst früher darüber nachgedacht mir eine Brustop machen zu lassen
aber nur, weils mich genervt hat, dass es keinen bH gab der mir passte, und dass egal was ich immer rücken udn schulternschmerzen hatte
nun hab ich zwar immernoch rückenschmerzen
aber ich denke das kommt daher, dass die wirbelsäule schon von früher so geschädigt ist, dass sie ihre zeit braucht um sich zu bessern ^^
Aber ich finde die Brust nun super, hängt nen bissel aber ich kann nun wieder tops mit ausschnitt tragen

ich denke du solltest erstmal dir die passenden BHs holen udn es damit probieren, wenns bis du 18 bist nicht besser mit den rückenschmerzen ist, kannste immernoch darüber nachdenken ^^
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Re: Brustverkleinerung?

Beitragvon Doreen83 » 11 Januar 2010, 11:11

hallo!
möchte nun auch hier mal was schreiben.
ich habe seit dem ich 12 bin größe brüste. mein erste bh hatte größe 85C. :cry: von da an sind sie stetig gewachsen, und zwar nach unten. ich schäme mich total für meinen busen. würde mich nie im schwimmbad etc. ausziehen und duschen. das ist ein horror für mich. mittlerweile bin ich bei größe 85 J angelangt und irgendwie macht mich das fertig. meine beziehung leidet darunter. ich möchte gern mal wieder unbeschwert sport machen können, ohne das mir alles weh tut. ich fühle mich durch meine brust sehr eingeschränkt. ohne bh geht nix, weil sie so schwer sind und alles nach unten zieht. es tut echt weh.
nun habe ich mit meiner frauenärztin darüber gesprochen und sie hat mir eine überweisung in ein brustzentrum gegeben. heute ist der termin. ich hoffe so sehr, dass der arzt etwas machen kann, damit die krankenkasse die op übernimmt. 5000€ sind einfach zu viel, um das allein zu finanzieren.
muss man immer zu diesem blöden medizinischen dienst der krankenkassen? ich habe schon so viel schlechtes über die gehört, dass ich richtig panik bekomme. die glauben mir am ende doch eh nix. wie kann ich die am besten überzeugen?
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