Discovering hands® - Erfahrungen?

Brustkrebsvorsorge und andere Themen, die die Gesundheit der Brüste betreffen.

Re: Discovering hands® - Erfahrungen?

Beitragvon Aqua » 5 März 2011, 20:10

Nachdem ich voreilig die Aussage von Dornengestreupp moderiert habe, möchte ich diese nun kommentieren. Ich finde es nicht in Ordnung ohne auf konkrete Ergebnisse konkreten Studien hinzuweisen einfach zu schreiben "nach ichweissnichtwievielen Studien über Jahrzehnte hinweg noch nie ein Nutzen nachgewiesen", denn solche Aussage kann jede(r) machen, und erst wenn es belegt ist, ist es auch vertrauenwürdig (für mich). Ich glaube, ich bin ziemlich neutral gegenüber Homöopathie eingestellt. Ich glaube stark daran, dass es noch Sachen in dieser Welt gibt, die wir mit aktuell verfügbaren Mitteln und Methoden nicht nachweisen können, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht existieren, sondern nur, dass sie nicht sichtbar sind. Daher bin ich bei solcher Art von Aussagen immer sehr vorsichtig. Und Krankenkassen bezahlen für bestimmte Leistungen auch nur dann, wenn es sich für sie lohnt.
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Re: Discovering hands® - Erfahrungen?

Beitragvon Dornengestruepp » 6 März 2011, 23:45

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Re: Discovering hands® - Erfahrungen?

Beitragvon Rocknina » 7 März 2011, 00:02



Super, ich studiere in Erlangen :)
Vielleicht nehme ich das bei Gelegenheit auch mal in Anspruch. Meine Brust wurde nämlich noch nie abgetastet. Ich bin 20 und ich dachte eigentlich, dass ab 20 zumindest normale Tastuntersuchungen durch den Gyn. durchgeführt werden, aber mein Frauenarzt hat noch nie nach meinen Brüsten gefragt.
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Re: Discovering hands® - Erfahrungen?

Beitragvon andromeda » 7 März 2011, 15:54

Maxima hat geschrieben:Vielleicht kannst Du denen mal den Projektlink schicken und dazuschreiben, dass Du dich freuen würdest, wenn sie neben ihren anderen tollen Leistungen, wegen derer du sie gewählt hast, sich über das Projekt informieren und es ggf auch anbieten könnten - eben weil es sehr viel umfangreicher ist als das kurze Abtasten beim Gyn, und weil eben in letzter Zeit viele jüngere Frauen BK bekommen haben, und Du es begrüßen würdest, auch in deinem Alter (ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du nicht älter bist als ich :-) ) vernünftig vorsorgen zu können... Oder so.


Ich hatte vergessen, das zu erwähnen, aber genau so habe ich das gemacht und darauf die von mir oben beschriebene Antwort bekommen. Die Dame am Telefon wollte mir auch nicht richtig zuhören, sie sagte immer wieder, dass eben diese Abtastuntersuchung übernommen wird, die von einem ganz normalen Gynäkologen durchgeführt wird. Gut, die Leute, die da an der Strippe sitzen, haben halt auch ihre Vorgaben, aber ich finde es trotzdem schade. Zumal meine jetzige Gyn auch nicht abtastet, meine ehemalige hat das jedes Mal gemacht. Und da ich schonmal in eine Röntgenklinik zur Ultraschalluntersuchung der Brust aufgrund eines Knotens musste, mache ich mir schon Gedanken, wenn das nicht wenigstens alle halbe Jahre mal wieder kontrolliert wird. Ich selbst merke da auch einfach nichts bei der Selbstuntersuchung.


Ist zwar etwas OT aber dank der Homöopathie bin ich eine langwierige Blasenentzündung losgeworden, gegen die vorher keine konventionellen Mittel geholfen haben, die kam einfach immer wieder. Von daher denke ich: So lange es irgendwem hilft, ist das doch nicht schlecht.
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Re: Discovering hands® - Erfahrungen?

Beitragvon Indigo » 7 März 2011, 16:18

andromeda hat geschrieben:Ist zwar etwas OT aber dank der Homöopathie bin ich eine langwierige Blasenentzündung losgeworden, gegen die vorher keine konventionellen Mittel geholfen haben, die kam einfach immer wieder. Von daher denke ich: So lange es irgendwem hilft, ist das doch nicht schlecht.

Natürlich nicht, aber dass eine eindeutig auf Placeboeffekt beruhende Behandlung von der KK übernommen wird, weil sie so populär ist, andere, notwendige Behandlungen aber weiterhin privat bezahlt werden müssen regt mich auch tierisch auf. ;)
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Re: Discovering hands® - Erfahrungen?

Beitragvon andromeda » 8 März 2011, 21:16

Indigo hat geschrieben:Natürlich nicht, aber dass eine eindeutig auf Placeboeffekt beruhende Behandlung von der KK übernommen wird, weil sie so populär ist, andere, notwendigeBehandlungen aber weiterhin privat bezahlt werden müssen regt mich auch tierisch auf. ;)


Ok, das verstehe ich und sehe es genauso.
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Re: Discovering hands® - Erfahrungen?

Beitragvon Aqua » 8 März 2011, 21:21

Bitte kein OT mehr. Bei Bedarf kann ein extra Thread über Homöopathie eröffnet werden.
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Re: Discovering hands® - Erfahrungen?

Beitragvon Maxima » 9 März 2011, 12:51

Nach Abtrennung wieder zurückkopiert - Diskussion über Sinn/Unsinn von Homöopathie verlagert.

Hier geht es nur darum, dass die meisten Kassen eine in unseren Augen sinnvolle Untersuchung nicht bezahlen, geschweige denn kennenlernen wollen, und stattdessen lieber mehr oder minder langes Abtasten beim Gyn zahlen, oder für Mammographie.
Und ich bin ja hier wohl nicht die einzige, die selbst nicht tasten kann.

Mein Wort zur Nacht...

Moderiert: Dieser Teil war ursprünglich in einem Posting enthalten, das ich dem Homöopathie-Thread zugeschlagen hatte. [head]
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Re: Discovering hands® - Erfahrungen?

Beitragvon Arabella » 26 Januar 2013, 20:11

So, es wird Zeit, dass der Thread mal wieder aufgewärmt wird: Ich war diese Woche in Chemnitz zur Tastuntersuchung bei Yvonne Hoffmann. Der Ablauf war exakt so wie von Maxima beschrieben, und ebenso wie sie habe ich mich die ganze Zeit mit Frau Hoffmann unterhalten. Sehr interessant! Sie hat als ersten Beruf Klavierstimmerin gelernt und tastet nicht nur in Chemnitz, sondern auch in Minden (<- bitte korrigieren, falls ich Quatsch erzähle!).

Bei der Gelegenheit habe ich erstmals gesehen, wie »richtig« blinde Menschen mit dem Computer und dem Handy arbeiten und fand es faszinierend: unterhalb der Tastatur eine Zeile, die in Brailleschrift den Bildschirmtext zeigt, außerdem eine superschnelle leise Vorlesestimme.

Frau Hoffmann hatte Deinen Bericht schon gelesen, Maxima… d.h. sie war hier im Forum unterwegs und ich habe ihr angeboten, ihren Nick in ihren Realnamen zu ändern, so dass wir sie hier gezielt ansprechen können bzw. sie von sich aus Informationen geben, Fragen beantworten usw.

Kosten in Chemnitz waren ebenfalls 30 EUR, ich habe die Rechnung bei meiner Krankenkasse (TK) eingereicht und werde berichten, ob erstattet wurde.

Ich möchte Euch die Untersuchung noch einmal besonders ans Herz legen, vor allem denen, die sich selber (noch) nicht abtasten und/oder wegen der Größe der Brust oder der Beschaffenheit zu keinen gescheiten Ergebnissen kommen. Frau Hoffmann meint, sie würden das Muster der Brust versuchen zu finden und davon ausgehend evtl. Störungen. Und: Es gibt auch viele gutartige Veränderungen!

Hier der Link zur Chemnitzer Frauenklinik, wo die Untersuchungen gemacht werden:
Tastuntersuchung in Chemnitz.

MTU Yvonne Hoffmann ist jeden Tag von 9:00 bis 13:00 Uhr im Haus.

Anmeldung unter:
Chefarztsekretariat
Sabine Walther
Tel.: 0371/333-22200

Ach so, noch was: Im Vergleich dazu kann frau die Untersuchung beim Gyn vergessen, das ist von der Größenordnung der Untersuchung her wie Wunderkerze zu Feuerwerk ;-)
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Re: Discovering hands® - Erfahrungen?

Beitragvon Everchanging » 21 Februar 2013, 22:13

Ich finde das Thema auch total interessant, vorallem, da meine Oma recht früh an Brustkrebs gestorben ist.
Leider bieten aber erst sehr wenige Praxen dieses Angebot an, oder? Auf der Homepage sind ja nur 15 Praxen verzeichnet und der Großteil davon befindet sich in NRW.
Die Untersuchung beim Gyn kommt mir auch sehr spartanisch vor. In den 10 Sekunden kann sie da nicht wirklich was finden.
Wie könnte man denn bewirken, dass es Discovering Hands auch in anderen deutschen Städten gibt?
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