Schmerzen durch XXL-Brüste

Wissenswertes zum Thema BHs und Brüste

Re: Schmerzen durch XXL-Brüste

Beitragvon Merope » 17 August 2013, 16:46

Ich hab grad überlegt, dass ich ja dann ein gigantisches Potential für Brustmigration hab. Wenn ich mit einem deutschen F-Körbchen schon 3 kg mit mir rum schleppen sollte, was müsste ich dann erst mit nem englischen G haben? ;) Da meine Brüste jetzt doch noch nicht so groß bzw schwer sind, muss sich das Gewebe ja irgendwo anders angesiedelt haben. Hab ich dann kein Bauchfett und keine dicken Oberschenkel, sondern fehlgeleitete Brüste? So nach dem Motto: "Ich bin nicht dick, das ist alles Brustgewebe"? :lol:
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Re: Schmerzen durch XXL-Brüste

Beitragvon funky_vaark » 17 August 2013, 20:41

Au ja, mein Bauch soll auch schleunigst gen oben migrieren!!!
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Re: Schmerzen durch XXL-Brüste

Beitragvon Niffindor » 17 August 2013, 20:46

...ich hätt noch meine Reiterhosen, vielleicht könnten die ja noch in den BH migrieren? *daumendrück*
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Re: Schmerzen durch XXL-Brüste

Beitragvon tantal » 22 August 2013, 00:00

So viel Bullshit hab ich ja schon lange nicht mehr gelesen..ujujujuj (haben wir ein Kotz-Smiley?)

Dann kommen meine Rückenschmerzen wohl von meinen riesigen 28E oho,nee, 60F-Brüsten (die die meisten Verkäuferinnen durch die Bank weg in 75A stecken wollen :D :D) und nicht von mieser Haltung und mangelnder Bewegung. [/Sarkasmus]
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Re: Schmerzen durch XXL-Brüste

Beitragvon Witchka » 5 August 2016, 09:24

Hallo,
eigentlich sollte mein erster Post nach der Größenberatung nicht kontrovers sein, aber nachdem ich diesen Thread gelesen habe, muß ich mich einfach dazu äußern.

Meine Maße könnt ihr rechts lesen, und seid versichert, ich leide jeden Tag unter meinen Brüsten. Nicht, weil mir das jemand eingeredet hat oder weil ich so unsportlich bin oder nur die falschen BHs trage.
Der Vorschlag mit dem engeren UBB klingt ja vernünftig, ich warte noch auf meine Order bei Brastop und werde sehen ob das für mich funktioniert. Allerdings habe ich bereits Besenreiser auf den Rippen und Druckschmerz, deshalb bin ich ehr skeptisch.

Ich finde es einfach genauso unpassend, Frauen wie mir, die aufgrund anatomischer Veranlagung wie eine steilstehende HWS oder eine Skoliose keine zusätzliche Belastung brauchen können, einzureden, ihre körperlichen Beschwerden seien selbstverschuldet oder eingeredet, wie große Brüste generell als "krank" zu bezeichnen.

Ich kann mir vorstellen mit meinen Brüsten besser klar zu kommen. Wenn ich das Geld hätte, mir z. B. Ulla-BHs zu kaufen oder mir bei der Dessousschneiderin welche nach Maß machen zu lassen. Wenn ich nicht einen körperlich sehr anstrengenden Job hätte, bei dem ich mehrere Stunden am Tag vor mir am Tisch mit den Händen arbeite und ständig meinen Brüsten ausweichen muß.
Ich finde es unpassend so zu tun als gäbe es keine Probleme durch große SCHWERE Brüste.
Der auch von den Krankenkassen gebetsmühlenartig wiederholte Vorschlag, doch mehr Sport zu treiben um die Rückenmuskulatur zu stärken, ist auch so ein "Schlag". Die meisten rückenstärkenden Übungen werden in Bauchlage absolviert. Und wer sich ein wenig mit Anatomie beschäftigt wird merken, dass das Brustgewebe auf dem Muskel aufliegt. Egal wie stark der Rücken ist, das Gewicht hängt an Haut und Bindegewebe, das tut trotzdem weh wenn es zu viel ist. Soviel Meditieren kann ich gar nicht, das ich den unbewussten Reflex, den Körper in Richtung der Belastung zu bewegen, unterdrücken könnte. Schlafen ist auch so eine Sache. Ich wache oft mit kribbelnden Armen oder Händen auf, weil die Brust auf die Axillarnerven gedrückt hat. Und jetzt im Sommer ist Schwitzen ein echtes Problem, mit und erst recht ohne BH.

Bevor hier Sachen wie Bodyshaming, negatives Körpergefühl etc. aufkommen: Ich bin second wave-Feministin und Heidin, ich finde Frauenkörper stark und wunderschön, und genau aus diesem Grund hab ich 20 Jahre lang versucht mich mit meinen Brüsten und den Schmerzen zu arrangieren. Weil ich mir eingeredet habe, ich müsse stolz auf meine Brüste sein, weil meine Freundinnen mich als Fruchtbarkeitsgöttin bezeichneten. Was Käse ist, weil ich ziemlich schmale Hüften habe und eigentlich ehr der sportliche Typ bin.

Wie gesagt, ich finde den Ansatz dieses Forums toll, ich bin dankbar für die Beratung und hoffe, das Ergebnis wird mir über die Zeit bis zur Reduktions-OP hinweg helfen. Aber ich finde es verletzend und auch eine Form von Bevormundung, wenn Frauen ihr reales Leid abgesprochen wird. Schönfärberei hilft niemandem, Anerkennung der Tatsachen und Hilfestellung schon.
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Re: Schmerzen durch XXL-Brüste

Beitragvon headology » 5 August 2016, 12:59

Danke für deinen Beitrag, Witchka. *sonne*

Ich gebe dir recht, auch mit der richtigen Größe können große Brüste eine ganze Menge Probleme verursachen; wahrscheinlich kann man davon ausgehen, dass es - je nach Brustgröße - nur eine Frage der Zeit ist, bis man das zu spüren bekommt. Ich habe ne Weile als Brafitterin speziell im Bereich große Cupgrößen gearbeitet und das hat mir sehr deutlich gezeigt, dass man auch mit einem passenden BH nicht alle Probleme in den Griff kriegen kann. Für mich ist meine Brustgröße jetzt nur unkomfortabel und ich merke, dass mein Körper mehr zickt als noch vor 10 Jahren. Aber wenn ich überlege, dass ich das Brustgewicht mit 60 oder 70 auch noch mit mir herumschleppen muss, dann mache ich mir schon Sorgen.

Ich glaube aber, wogegen sich der Aufruhr hier im Thread sich richtete, war die gesellschaftliche Unterstellung, ab einem D-Cup (was ja im Mainstream eher eine gefühlte Größe ist) sei eine Brust anormal und würde logischerweise Probleme verursachen, ohne dass es irgendein Wissen über BH-Größen gibt. Oftmals ist es eben nämlich schon so, dass ein BH hilft. Gerade wenn es um vergleichsweise "kleine große Cups" geht, also etwa eine 70F oder so. Es ist natürlich undifferenziert, das einfach auf alle Fälle auszuweiten, also ungeachtet der Brustgröße zu behaupten, es kann kein körperliches Problem geben, das sich nicht mit einem BH lösen lässt.

Insofern sind Beiträge wie deiner wichtig und wertvoll, um die Perspektive wieder zu erweitern und nicht nur 'gesellschaftliches Schönheitsideal und Körpernorm' als Feindbild vor Augen zu haben, wenn man Beiträge schreibt.
*wink*
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Re: Schmerzen durch XXL-Brüste

Beitragvon stillesWasser » 5 August 2016, 13:38

Ich finde es einfach genauso unpassend, Frauen wie mir, die aufgrund anatomischer Veranlagung wie eine steilstehende HWS oder eine Skoliose keine zusätzliche Belastung brauchen können, einzureden, ihre körperlichen Beschwerden seien selbstverschuldet oder eingeredet, [...]

Ja, das erlebe ich auch, dass zusätzliche Körperprobleme die Sache deutlich schlechter machen, zu einem Punkt, wo Dinge wie "ich spüre den BH quasi nicht" oder "Bh Tragen ist angenehm" illusorisch sind. Und das schon bei etwas kleinerer Größe als bei dir.

UND ich erlebe auch, dass durch ein passendes UBB mit ausreichend großen Körbchen die Haltung besser, angenehmer, entspannter, aufrechter ist, weil weniger auf den Schultern hängt. Und das Unangenehm zumindest deutlich weniger ist, tw. auch unter die Schmerzschwelle in meinem Fall. Und schon das an Erleichterung ist viel wert, weil es wie eine andere Größenordnung ist, auch wenn das Problem nicht vollständig gelöst ist.

UND als zusätzlichen Faktor stelle ich fest, dass sich auch emotionale Blockaden in diesem Körperbereich, der eh schon belastet ist, ansammeln und den wahrgenommenen Unangenehm-/Schmerz-Grad verstärken; und umgekehrt eine Erleichterung dort - Auflösen dieser Blockaden - auch eine Erleichterung der Busen-Gesamtsituation bringt.
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