Große Brüste - Erfahrungssammlung und Austausch

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Große Brüste - Erfahrungssammlung und Austausch

Beitragvon headology » 17 April 2010, 15:02

Dieser Thread ist als Ergänzung zum Infothread Über große Brüste in der BH-logie gedacht.
Anmerkungen, Kritik, neue Ideen, Theorien und Beobachtungen sind selbstverständlich höchst willkommen! *sonne*

Bisher wurde hauptsächlich im Club der ~90/~115er-Mädels diskutiert.

Infos zu BH-Modellen findet ihr übrigens hier: BHs für große Brüste (Cup H-K oder größer)
Außerdem Strapless Bhs bei großen Brüsten? | Bademode über G-Cup
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Paßform-Schnitt-Relation

Beitragvon headology » 4 Juli 2010, 14:53

So, ich dachte, ich wärme den Thread mal etwas an... (Perfekte Außentemperaturen dafür ;)) - Ich dachte wir könnten uns hier etwas allgemeiner über passende Modelle austauschen.

Dornengestrüpp hat sich in letzter Zeit an einigen Stellen darauf bezogen, daß sie tendenziell Probleme mit der Schnittform H (Übersicht hier bei Avocado) hat. Variationen dieses Modells werden v.a. von Freya und Curvy Kate produziert - wobei ich den Eindruck habe, daß sich die BHs trotzdem stark unterscheiden. Des weiteren gehören in diese Kategorie u.a.: Panache Confetti, Panache Harmony Balconette, Panache Sienna (alte Version AW2008/ Neuauflage angekündigt AW2010), Cleo Brooke, Cleo George, Cleo Frances und die Eigenkreationen von Bravissimo.

Daß die Modelle trotz eines ähnlichen Grundschnitts unterschiedlich ausfallen würde ich mit dem Einfluß der Bügelbreite, -form und -länge begründen, die das Cup ja wesentlich mitbestimmen.
Meiner Theorie nach formen daher die sehr langen, eher breiten und tief U-förmigen Bügel z. B. bei Confetti und Brooke eher runde, apfelige Brüste im Half-Cup-Style, während viele Freya-Styles eher oben abgeflachte Entenschäbel erzeugen.
Die Brust wird aber bei beiden BH-Schnitten schön nach oben gedrückt - ist unten schön rund, dafür gibt es dann oben Probleme. Durch den Zug auf die Träger endet das Cup quasi an der schrägen Mittelnaht, der obere Cupteil liegt nur noch auf. Das kann zu Brötchen im Cup führen und/oder dazu, daß der Körbchenrand stark einschneidet, weil er zu eng ist (von vielen Freyas und z. B. Curvy Kate Portia bekannt.)

Meinen Überlegungen nach könnte das dazu führen, daß man die H-Modelle eine Cup-Größe größer braucht als die A-Modelle (Tango, Ariza, Ruby, Saffron...), die die Brust weniger rund und dafür "natürlicher" (also leicht kegelförmig) formen. Hier wird die Brust gleichmäßiger im Cup verteilt, so daß sie nirgends richtig rausquellen kann.

Auf die Idee kam ich unter anderem durch folgenden Blogeintrag von Boobius Maximus zu Fit Difference between Brands:

I've found that Panache balconettes with a 3-section cup (like the Harmony, Tango, Confetti, Inferno Plunge & Sienna) run smaller in the cup than Panache bras with a 2-section cup with a vertical or diagonal seam *or* a molded cup (like the Porcelain). So when buying 3-section cup Panache bras, I go up to a 34G, but when buying 2-section cup Panache bras, or the molded-cup Porcelain, I go down to a 34FF.

Examples of 2-section cup Panache bras are the Destiny, Casablanca, Emerald, & Tropical (google any of these names for pictures). Some Panache bras, like the Aragon, have a 3-section cup with 2 vertical seams, so they fit more like a 2-section cup than a 3-section, and you can get away with a smaller cup size. The same rules tend to apply to Panache Swimwear.

In terms of looks, Panache 2-section cups tend to give a rounder and higher shape, and make you look slimmer/narrower from the front, but your boobs stick out more in profile. So they're good for form-fitting clothes, but can give a "tent" effect with loose-fitting clothes. The 3-section cups hold you in a bit better and make you look less bodacious from the side, but are slightly pointy and look slightly wider from the front. They're both good, in different situations. I would say the former are good for more "social" situations, and the latter for more "professional" situations, but of course this is just a matter of personal preference and I'd encourage you to wear whatever you feel most comfortable with.


(Ich glaube Panache macht keine "2-section-bras" mehr - sondern eben statt dessen das Modell A, in dem der untere Cupteil auch noch eine Senkrechtnaht hat - entsprechend würde ich auch Tango und Inferno nicht mit in die besagte Gruppe aufnehmen...)
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Re: Große Brüste - Erfahrungssammlung und Austausch

Beitragvon omega6 » 4 Juli 2010, 16:41

Ich vermute mit den 2-section bras (BHs mit einem senkrechten Naht) sind die Masquerade BHs gemeint (sind doch auch von Panache), z. B. Casablanca und Emerald sind ältere Masquerade Modelle, Emerald war sozusagen der Vorgänger von den heutigen Maia.
Aragon ist auch ein älteres Masquerade BH (Klick), er hat tatsächlich 2 senkrechte Nähte (und dadurch ein dreifachgeteiltes Körbchen).

Also die Beschreibung ist wirklich wahr: Diese BHs machen bekanntlich "äpfelige" Brüste, allgemein ziemlich rund und eher nach oben gepusht, egal in welcher Körbchengröße.
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Re: Große Brüste - Erfahrungssammlung und Austausch

Beitragvon headology » 4 Juli 2010, 16:48

Ah, danke für den HInweis, omega *freunde* - das hatte ich nicht mitgeschnitten.

Bei genauerem Hinsehen ist mir jetzt auch aufgefallen, daß Panache Destiny eher nach einem H-Modell aussieht. Genau wie Panache Tropical. Mit den Masquerade-Modellen finde ich die eigentlich überhaupt nicht vergleichbar. *kopfkratz*

Hmmm. Insofern fraglich ob mit der Boobius Maximus-Theorie was anzufangen ist...
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Das Zu-Breite-Bügel-Phänomen

Beitragvon headology » 16 Juli 2010, 15:51

Es ist schon an so vielen Orten darüber geschrieben worden, aber offensichtlich noch an keinem, den man es leicht wiederfinden kann, daher fasse ich hier noch mal einige Diskussionsergebnisse zusammen.

Angestoßen hatte die ganze Sache OnlyHer, eine polnische Brafitterin und Wäscheladenbesitzerin, die Anfang des Jahres hier im Forum aktiv war. (An dieser Stelle vielen lieben Dank für die Inspiration! *sonne* )
Sie war der Meinung, wir sollten statt im Unterbrustband so stark abzurunden lieber auf BHs mit festeren Unterbrustbändern zurückgreifen, da sich durch ein zu kurzes Band die Paßform extrem verändert - die Bügel werden breiter und die Körbchen flacher.
Im folgenden wurde die These vor allem von YSJ aufgenommen, vertreten und durch sie berühmt-berüchtigt. :D

Neben den zu breiten Bügeln wurden auch die maximal gekürzten Träger als Symptom für einen nicht passenden BH ausgemacht.

Die technische Seite:
Eigentlich ist es ja so gedacht, daß die Bügel die Brust so einrahmen, daß das Brustgewebe den Körbchenstoff anspannt. So kommt ein großer Teil von Form und Halt eines BHs zustande. Sind nun die Bügel zu breit bleibt ein großer Teil des Cupvolumens ungenutzt und geht in die Länge des Unterbrustbandes ein. Der BH fängt an zu rutschen, zudem hängt die Brust einfach nur ins Körbchen hinein. Um dennoch eine gute Form und Halt zu bekommen, werden die Träger maximal gekürzt. Dadurch wird der ganze BH nach oben gezogen - die Bügel pieksen in die Achseln, der Körbchenstoff reicht zum Schlüsselbein und wenn man Pech hat, schneidet der Cuprand oben in die Brust ein. So kann ein im Cup zu großer BH zu klein wirken.

:idea: Der Test.
Um zu testen ob ein BH im Cup eigentlich zu groß ist, kann man wie folgt vorgehen:

:arrow: Man verringert erst mal den Zug des Unterbrustbandes, indem man einen Verlängerer benutzt. Dadurch werden die Körbchen wieder als Körbchen sichtbar und sind nicht mehr einfach UBB-Teil. Sie sollten sich dadurch auch wieder näher an der Brust befinden.

:arrow: Zweiter Schritt: Träger lockern.
Die Brust rutscht dadurch meist ein Stück nach unten. Wenn sie aber nun richtig ins Cup "hineinhängt" und/oder sich massiv Falten im Stoff bilden, der Körbchrand absteht etc., hat man ein weiteres Indiz dafür, es mal mit einem kleineren Cup zu versuchen.

:arrow: Last but not least: Brust mittig im Körbchen plazieren, also dort wo es am tiefsten ist.
Dazu muß man sie häufig von vorne etwas zur Seite ziehen. Gerade bei größeren Brüsten ist der Abstand zwischen den Brüsten oft minimal. BHs sind aber oft so konstruiert, daß sie die Brust zur Seite drücken. Dadurch ist die tiefste Stelle des Cups oft zu weit außen, die Brust hat vorne keinen Platz und bildet zur Mitte hin Brötchen.
Bei einem vom Körbchenvolumen passenden BH kann man sich hier mit einer Stegbreitenänderung behelfen. Bei einem BH dessen Cups zu groß sind, wird durch die Verschiebung der Brust plötzlich einiges an Volumen frei gesetzt. Der Körbchenstoff wirft Falten.

(Ich hoffe, das war jetzt einigermaßen verständlich!)

Kleineres Cup, gleiche UBB-Größe
Nun kann man natürlich, wenn man das Cup als zu groß diagnostiziert hat, erst mal zu einem BH mit einem kleineren Cup auf derselben Unterbrustbandlänge greifen.
Ich habe meine ersten diesbezüglichen Versuche mit 30J gemacht. BHs mit durchgehendem Band unter den Bügeln (wie Panache Tango, Ariza, Harmony Full Cup, Cleo George usw.) verziehen sich nicht ganz so stark, das Körbchenvolumen war also einigermaßen ausreichend.
Das 30er Band, das mir vorher gerade so eng genug erschienen war, war nun aber plötzlich ungewohnt ungemütlich: durch die schmaleren Bügel war es ja auch signifikant kürzer!
Den Harmony Full Cup habe ich eisern so lange getragen bis ich ihn auf eine akzeptable Weite gedehnt hatte... aber wieso sollte ich ein Band systematisch so überdehnen bis es ganz ausgeleihert ist? Ich habe dann alte BHs gemessen und festgestellt, daß ich alle 30Ks auf fast die gleiche Länge gedehnt hatten wie meinen Curvy Kate in 34J. :? Vielleicht, so die These, leihern die BHs einfach nicht so stark aus, wenn man sie nicht so krass beansprucht.

Längeres Unterbrustband:
Ich habe also beschlossen, im UBB ein, zwei Größen hochzugehen, also auf 32HH und auf 34H. Es stellte sich schnell heraus, daß sich bei 32HH durch den Zug des UBB die Bügel immer noch recht weit von meiner Brust entfernten.
Nach einigem Rumprobieren landete ich bei einem Ariza in 34H, mit dem ich sehr glücklich bin.

Ein 34er Band entspricht meinem engen UBU von 75cm, das Band muß also nicht mehr so stark gedehnt werden um um meinen Körper rumzupassen. Aufgrund des Bandes unter den Bügeln ist der Ariza G+ bekanntlich superfest - er sitzt prima und ist dazu bequem. *daumenhoch*
Die Bügel enden ein gutes Stück unter meiner Achsel und die Träger sind mit anderthalb Zentimetern angenehm schmal - der BH ist dadurch auch Sommertop-tauglich.

Fazit: Die meisten meiner BH-Probleme haben sich mit dem Größenwechsel erledigt.


Paßform-Katastrophen
Bisher konnte ich es an mir noch nicht ausprobieren, aber ich denke, daß einige der üblichen destaströsen Formen bei BHs auch darauf zurückzuführen sind, daß die Modelle nicht dafür konzipiert sind, daß man sie so stark dehnt bzw. daß sie einfach zu breite Bügel nicht verzeihen.
Berüchtigte Beispiele für Form-Katastrophen sind u.a. der Curvy Kate Effekt, bei der die Brüste irgendwie traurig hängend aussehen, und die Freya-Entenschnäbel.

Dornengestruepp hat kürzlich zwei Bravissimo Alanas in der Galerie vorgeführt - während 34HH die Brust schön rund formte und dafür oben leicht in die Brust einschnitt, war die Brust bei 34J zwar brötchenfrei dafür oben abgeflacht schnabelig. Man konnte klar erkennen, daß die jeweilige Form von der Bügelbreite abhing.

***

Wie ihr sicherlich bemerkt habt, ist das eine wilde Mischung aus allgemeinen Diskussionsergebnissen und individuellen Erfahrungen. Ich hoffe, für euch war die eine oder andere brauchbare Information dabei... Da wir ja wegen des Bestellens nur - vergleichsweise - beschränkte Erfahrungen machen können, finde ich es sinnvoll, sich über seine Beobachtungen auszutauschen, so daß man gewissen Problematiken z. B. mit BH Modellen oder Schnitten antizipieren kann und nicht jede isoliert aus ihren "Fehlern" lernen muß.
Es würde mich jedenfalls freuen, wenn sich hier noch ein paar Busenfreudinnen einfinden würden und einfach mitdiskutieren. Großartige Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. *sonne*
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Re: Große Brüste - Erfahrungssammlung und Austausch

Beitragvon Arabella » 9 August 2010, 22:24

Meine Testserien bestätigen das, was Du hier schreibst. Ich komme mit längeren UBBs auch besser klar (und werde bei der Beratung deshalb auch nicht so stark abrunden).
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Re: Große Brüste - Erfahrungssammlung und Austausch

Beitragvon sternheim » 23 August 2010, 04:21

Ehrlich gesagt kann ich mir die YSJ-Theorie noch nicht so ganz vorstellen:
Wenn man einen Bh hat, der vom UBB her eng genug ist, aber die Bügel sind viel zu breit, also vom Körbchenvolumen könnte man ein Cup weniger gebrauchen, beispielsweise bei meinem Fantasie Cally in 38J, dann wird einem aber doch ein Cup kleiner bei gleichem UBB, also bei mir 38HH, zu klein sein, weil man in der Mitte Brötchen hat.
Und wenn man mit dem UBB rauf geht, um schmalere Bügel zu erhalten, dann muss man doch das UBB stabilisieren, damit die ganze Konstruktion hält, oder?

PS: Ja, ich weiß, ich bin eine Nachteule ;)
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Re: Große Brüste - Erfahrungssammlung und Austausch

Beitragvon headology » 23 August 2010, 09:25

Es ist nicht notwendigerweise so, daß schon ein BH auf dem gleichen UBB mit einem kleineren Körbchen zu klein ist - es kommt einfach darauf an wie stark man abrundet, d.h. wieviel vom UBB aufs Cup entfällt.

Wenn ich das bei dir bisher richtig beobachtet habe, dann kannst du manchmal 40H statt 38J tragen. Angenommen du würdest noch eine Bandweite weniger tragen, dann wäre das wahrscheinlich 36K. Da ist das Band natürlich wesentlich kürzer und die Bügel von Haus aus schon breiter als bei 40H. Wegen der umgekehrten Buchstabenphobie könntest du aber denken, daß es gerade so paßt und vielleicht sogar noch ein wenig rutscht, weil du vom Cup her weniger Halt hast.

Die Idee an der YSJ-Theorie ist, daß ein viel größerer Teil der Stabilität eines BHs vom Körbchen kommt als wir angenommen hatten - vorher hatten wir hauptsächlich Wert auf ein enges UBB und stark gekürzte Träger gelegt und zu breite Bügel als notwendiges Übel abgetan.
Die Idee war nun daran anschließend sich eher nach festen Modellen umzusehen, die trotz längerem Band ausreichend Halt geben. Bei mir hat das mit dem Ariza ganz gut geklappt.

Ich habe ja auch für mich die Theorie, daß ich bisher jedes Band gleichmäßig gedehnt habe - tendenziell unabhängig von der ursprünglichen Ausgangslänge. Das Thema Materialermüdung haben wir noch nirgends diskutiert, obwohl die Tatsache über die Praxis des "Eintragens" eigentlich schon mit einberechnet wird.

Und das mit den Brötchen "in der Mitte" hab ich nicht verstanden.

PS: Ich tendiere auch zum Nachteulendasein. Versuche allerdings in den letzten Jahren dem nicht mehr nachzugeben, weil sich mein Schlaf-Rhythmus dann so extrem verschiebt und ich zudem nach 22h eigentlich nie was Produktives mache.
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Re: Große Brüste - Erfahrungssammlung und Austausch

Beitragvon miamaria » 23 August 2010, 11:05

Hallo *wink*

Ich war jetzt schon lang nicht mehr im Forum aktiv, da ich aber wieder mal neue BHs brauche, dachte ich mir, ich schau mal wieder hier vorbei...

Hab den Thread entdeckt und bin nun etwas verunsichert/verwirrt. Hab ja hier gelernt darauf zu achten ein sehr enges UBB zu haben und die Träger zu kürzen etc.
Und jetzt frage ich mich, ob ich wohl statt 30 (bei Tango II) oder 32 (bei Eliza) auf 34 oder gar 36 gehen soll. Auch wenn die Bügel dann angeblich mehr stabilisieren, rutscht doch das Band, wenn es so viel zu weit ist!? Oder sehe ich das falsch? Ich kann mir das gerade einfach nicht vorstellen, dass dann nichts rutschen soll...
Vor allem, da ja jetzt schon manchmal meine stabilisierten UBBs zu rutschen beginnen, wenn ich sie einen ganzen Tag trage. Und früher hatte ich ja eben viel zu weite UBBs (wie die meisten) und da rutschte ja auch alles...

Bin jetzt ein wenig ratlos und befürchte sehr, dass die Sucherei nach dem passenden BH wieder von vorne losgeht.
Ich bin 23 und das ist mein Mein B(H)log

LG, Mia
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Re: Große Brüste - Erfahrungssammlung und Austausch

Beitragvon headology » 23 August 2010, 12:37

Okay, meine Postings sind nicht dazu gedacht, sich davon vollends verwirren zu lassen. Ich wollte nur eine Anregung zum "Fine-Tuning" geben.

Wie genau ich darauf gekommen bin, kann man in extenso in meinem BHlog nachlesen.

Der erste Schritt war, daß ich die oben beschriebenen "Tests" gemacht habe, also Träger länger, Brust in die Cupmitte schieben. Da wurde mir klar, daß es so nicht ganz paßt. Der erste Gedanke war dann natürlich, einfach ein, zwei Cups runterzugehen, weil ich auch dachte: meine BHs rutschen ja so schon, wenn ich sie ne Weile trage, ein weiteres UBB kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!
Allerdings hat sich dann rausgestellt, daß die Bänder bei 30J einfach viiiel kürzer waren. Ich hab sie zwar zu gekriegt, aber wie halt! :shock: Ich hab dann 32HH versucht und fand das immer noch zu eng. Also enger als nötig. Der Steg drückte aufs Brustbein, weil die Bügel nicht mehr so breit waren, daß sie sich einfach vorne übereinander schoben. Und die Körbchen verzogen sich einfach immer noch (weil sie ja das kurze UBB verlängern). Dadurch hatte ich auch tendenziell Brötchen, die mit Verlängerer einfach verschwanden.

Im Direktvergleich fand ich dann 34er Bänder einfach bequemer. Mein Confetti in 34HH ist mir etwas reichlich von der Bügelbreite und rutscht entsprechend - aber das schiebe ich auf die Konstruktion. Der 30K hielt auch nicht besonders. Mein Ariza dagegen sitzt in 34H bombenfest und saubequem (Null Eintragebeschwerden trotz Super-Halt!). Er ist viel weniger panzerig als in größeren Größen - hat schmale Träger und geht unter der Achsel nicht so hoch. Perfekt für Sommertops. *daumenhoch*

Es ist aber nicht nur die Bequemlichkeit und die Optik: Meine Auswahl hat sich durch diesen Größenwechsel natürlich auch extrem erweitert.

Deswegen bin ich etwas auf Missionskurs. Ich will aber niemanden der mit seinen BHs glücklich ist bekehren, sondern einfach nur Optionen aufzeigen, für die die weniger zufrieden sind. *sonne*
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