Entwicklung der Brust in Schwangerschaft und Stillzeit

Stillen, Still-BHs, Schwangerschaft...

Entwicklung der Brust in Schwangerschaft und Stillzeit

Beitragvon nyad » 23 März 2010, 01:54

Die Entwicklung der Mamma*
*Mamma= lat. Brust ;)

Während die Frau ganzheitlich eine gewaltige Entwicklung durchmacht, wenn sie zu einer Mutter wird,
sind ihre Brüste ganz besonders betroffen.
Durch die Schwangerschaft wird ein Prozess in Gang gesetzt, der die Brust weiter reifen lässt und sie in den wunderbaren Zustand versetzt, ein Kind perfekt ernähren zu können. Es ist, als ob die Brüste "erwachsen werden".
Es ist auch möglich ganz ohne je schwanger gewesen zu sein diesen Prozess auszulösen, dies ist recht aufwändig und wird beim Adoptivstillen angewandt.
Es dürfen sich daher auch adoptivstillende Mütter gerne angesprochen fühlen, denn ihre Brüste machen einen sehr ähnlichen Prozess durch!



Nun ein kleiner Exkurs in die
Anatomie der weiblichen Brust,
Grafiken, die das Ganze verdeutlichen, muss ich erst noch auftreiben, da die von der Medela Website leider entfernt wurden...
Natürlich ist es auch sehr lehrreich mal bei Wikipedia vorbeizuschauen.

Die Brust besteht aus:
* Milchgängen, welche die Milch vom Drüsengewebe zur Brustwarze transportieren (Auf dem 3. Bild 1. Reihe die weißen Gänge/Fäden)
* Milchproduzierendem Drüsengewebe (vielen Bläschen die in Gruppen rundherum um die feinen Äste der Milchgänge liegen)
* Bindegewebe, welches die Brust stützt (2.Bild, 2.Reihe)
* Fettgewebe
* Lymphgefäße Bild
___________________________________________________________________________________________________________________
:!: => dieses Icon zeigt an, wann es angebracht ist die Größe zu überprüfen und gegenenfalls einen passenden BH zu besorgen

Die Schwangerschaft

Durch die Schwangerschaft werden zahlreiche Hormone freigesetzt, unter anderem Östrogen (in der Plazenta) und Prolaktin (in der Hirnanhangsdrüse).
Diese beiden verstehen sich als Gegenspieler; die anregende Wirkung auf die Milchproduktion der Brustdrüsen durch Prolaktin wird durch die großen Östrogenmengen, welche die Plazenta bildet, vorläufig unterdrückt.
Diese Hormone steigen kontinuierlich während der ganzen Schwangerschaft auf das über 20igfache an und bewirken große Veränderungen:

Sie bewirken ein Anschwellen der Brüste;
es wird mehr Fett in die Brust eingelagert und oft, auf jeden Fall in der ersten Schwangerschaft, kommt neues Drüsengewebe hinzu.
Das schon vorher bestehende Gewebe entfaltet sich, verzweigt sich weiter, bildet neue Bläschen, reift also aus, wie ein Baum im Frühling neue Triebe, Knospen und Blätter bekommt.
Das alles ist schon in vollem Gange, wenn die Frau erfährt, dass sie schwanger ist! *schwanger* :!:

Außerdem kann die gesamte Brust sehr empfindlich werden und auf raue Stoffe und zu feste Handhabung mit Schmerzen reagieren.
Durch die gespannte Haut kann es leicht zu Juckreiz kommen und man ist gut beraten, dem nicht nachzugeben,
zumindest nicht ohne gut einzuölen, um den sogenannten Schwangerschafts-(Dehnungs-/Wachstums-)Streifen vorzubeugen.

Doch die Entwicklung der Brust geht noch weiter:
Die Montgomer'schen Drüsen vergrößern sich und sondern eine ölige, pflegende Substanz ab, der Hof und die Brustwarze färben sich allmählich dunkler.
Etwa zur Mitte des 2.Trimesters ist die Umstellung des Drüsengewebes abgeschlossen.
Das macht sich dadurch bemerkbar, dass nun Kolostrum* austreten kann. :!:
(*Kolostrum ist eine extrem gesunde Flüssigkeit, bestimmt um dem Baby den harten Start ins Leben zu erleichtern. Auch Vormilch genannt)

Bis zum Ende der Schwangerschaft werden jetzt lediglich noch die Fettreserven für die energieaufwändige Still-Zeit aufgefüllt.
Außerdem ist der Bauch schon so hoch, dass die Organe rauf gedrückt werden und sich der Rippenbogen weitet.
Da viele Frauen zum Ende Wasser einlagern, gibt es nun leicht überall Druckstellen und auch die Brüste können noch etwas mehr spannen :!:

Dann ist es endlich soweit, das Kind wird geboren, spätestens mit der Nachgeburt "weiß" der Körper, dass es nun soweit ist.
Das erste sehr, sehr wichtige Saugen des Babys an der Brust gibt den endgültigen Startschuss für die Stillzeit. *freu*

Die Stillzeit

Zwei bis vier Tage nach der Geburt des Babys findet dann der Milcheinschuss statt. Vorher fließen nur wenige Milliliter Kolostrum pro "Mahlzeit", doch durch das Fehlen der Plazenta (und somit dem Östrogen) hat das Prolaktin keinen Gegenspieler mehr und kann seine Wirkung voll entfalten.
Die Brüste werden rund, prall und groß wie nie zuvor. :!: * Keine Sorge, wer nach Bedarf stillt, bei dem pendelt sich das schon nach 10-15 Tagen ein. :!:

*da man sich in dieser Zeit sehr schonen sollte und die meiste Zeit liegend verbringen wird, ist es vermutlich nicht ganz so notwendig für die ersten 10 Tage nach der Geburt einen extra BH anzuschaffen. Andererseits sind sie groß und schwer wie nie zuvor und jede zu arge Belastung sollte vermieden werden.
Meiner Meinung nach ist es die zweitbeste Lösung den BH zu tragen, der anschließend passen soll, allerdings mit gelockerten Trägern um nicht einzuengen. Die beste Lösung wäre tatsächlich ein extra BH, der allerdings danach garantiert zu groß sein wird.


Nun tritt auch eine Veränderung auf, die nicht physischer Natur ist, aber so wichtig, dass ich sie hier mit anbringen möchte:
Die frischgebackene Mutter erfährt (oft zum erstenmal überhaupt), dass ihre Brüste plötzlich eine ganz andere Wertigkeit haben.
Hatten sie vorher in erster Linie eindeutig eine erotische und lustbetonte Funktion, so bekommen sie plötzlich einen ganz praktischen Nutzen.

Man ernährt einen kleinen Menschen nur mit seinen Brüsten; das macht viele Mütter unglaublich stolz, weil ihr Körper so etwas Großartiges leisten kann.
Aber (und das tritt besonders dann häufig auf, wenn der Vater sich nicht mit auf das Stillen vorbereitet hat) es ist auch verwirrend.
Denn die Brust ist nach wie vor eine erogene Zone und viele Frauen haben Probleme diese beiden Aspekte, den erotischen und den nährenden/Geborgenheit spendenden, unter einen Hut zu bekommen.

Vielleicht beruhigt es zu erfahren, dass diese teilweise unangenehmen Gefühle vornehmlich in der westlichen Kultur auftreten, was darauf schließen lässt, dass unser Umgang mit den weiblichen Brüsten ein klein wenig der Natur entfremdet ist.
Du kannst diese Chance nutzen und lernen zu akzeptieren, dass auch die Still-Beziehung zu deinem Kind eine lustbetonte ist, ohne deswegen seltsam oder gar pervers zu sein.

Man muss nun nicht gleich barbusig durch die Innenstadt laufen, weil man allen zeigen möchte, wie natürlich das ist :D .
Wir leben in einem Geflecht aus Natur und Kultur und man sollte lernen, beides harmonisch zu vereinbaren.
Wenn du dein Kind stillst und dies auch in der Öffentlichkeit tust, musst du dich weder in einem WC verbergen, noch demonstrativ die gesamte Busenregion freilegen.
Wie so oft ist auch hier der goldene Weg der Mitte die richtige Wahl *sonne*


Etwa nach dem dritten Lebensmonat haben sich die Brüste richtig ans Stillen gewöhnt.
Das merkt man z. B. daran, dass die Milch nicht mehr völlig unbeabsichtigt rausfließt oder die gerade nicht gestillte Seite mit tropft, man also auf Stilleinlagen neuerdings verzichten kann.
Außerdem ist die gröbste Rückbildung schon abgeschlossen und der Brustkorb ist wieder schmaler geworden. :!:

Irgendwann beginnen viele Mütter (die WHO empfiehlt nach dem 6. Lebensmonat) mit Beikost zuzufüttern, was nochmal zu Veränderungen bei der Brust führen kann. :!:


Abstillen und die Zeit danach:

Die WHO empfiehlt bis zum 2. Lebensjahr und darüber hinaus zu stillen, das ist für die Brust auch das allerbeste, denn so hat sie genug Zeit um das allmählich schwindende Drüsengewebe mit Fettpölsterchen zu ersetzen, ohne dass man dafür zunehmen muss.
Somit stehen die Chancen bei einer langen Stillzeit sehr gut, mit einer nicht stärker hängenden, möglicherweise aber leicht größeren Brust als vor der Schwangerschaft davonzukommen.

Stillt man aber eher schnell ab, z. B. in einem Zeitraum unter einem Monat, so ist die Brust zwangsläufig erst einmal kleiner und "schlapper" als vor der Schwangerschaft. :!:

Natürlich hängt das alles auch sehr davon ab, wie stark man zu- und abnimmt, so etwas kann oft relativieren.

Üblich ist es während der Schwangerschaft 15-20 kg zuzunehmen, von denen etwa 6-10 kg direkt nach der Geburt wegfallen und der Rest während der Stillzeit in einem Tempo von etwa 1-2 kg/Monat wie von selbst wegpurzelt.
Von einer Abnahme schneller als 2 kg/Monat wird Stillenden abgeraten, weil im Körperfett Giftstoffe gelagert sind, die dadurch freigesetzt werden und in die Muttermilch übergehen!
__________________________________________________________________________________________________________________________________

Das Wichtigste
bei all den Veränderungen durch die Schwangerschaft ist, dass jede Frau anders ist und es sich nie sicher vorhersagen lässt, wie sich alles entwickeln wird.
Aber erfahrungsgemäß kann man sich gut an seinen weiblichen Vorfahren (väter- und mütterlicherseits) orientieren, dann muss man noch seine Ausgangssituation berücksichtigen und sein Ernährungs-/Bewegungsprofil kennen.
Wenn man das alles berücksichtigt, kann man schon recht gut abschätzen, wie sich das bei einem selbst entwickeln wird ;)

So, das wäre erstmal alles Allgemeine zum Thema, damit ihr wisst, auf welcher Grundlage die folgenden BH-Empfehlungen für Schwangere und Stillende basieren. Wer dazu noch etwas mehr schmökern möchte, kann sich z. .B diesen Thread durchlesen.

Habt ihr wichtige oder wissenswerte Ergänzungen oder Fragen, nur her damit!
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:)

Beitragvon nyad » 23 März 2010, 03:42

Schwangerschaft, Stillen und Hängebrüste:

Ganz ohne Veränderungen ist es schlichtweg nicht möglich.
Aber es sei angemerkt, dass nicht das Stillen,
sondern hauptsächlich die starke Veränderung während der Schwangerschaft kombiniert mit Nährstoffmangel und zu wenig Unterstützung durch schlecht angepasste BHs Verursacher des Phänomens ist.
Ein stützender BH hilft zwar aber man sollte sich, wenn es einem sehr wichtig ist, unbedingt Zeit nehmen für Brustmassagen mit durchblutungsförderndem Öl
(Etwa ab der 35.SSWoche lieber auf ein zusatzfreies oder spezielles Schwangerschaftsöl zurückgreifen, damit kein Bestandteile in die Muttermilch übergehen können!)
und noch wichtiger: auf eine ausgewogene Ernährung achten, damit das Bindegewebe alle Nährstoffe erhält, um seine Funktionen erfüllen zu können.
Dafür ist insbesondere wichtig: Biotin!, Folsäure, Zink.. und vorallem, das nicht zu unterschätzende Wasser!

Bindegewebe besteht aus fixen und mobilen, also austauschbaren Zellen. Dank letzteren ist es auch möglich Bindegewebe zu straffen und zu stärken.
Es lohnt sich also!

Außerdem gibt es hier zahlreiche Tipps, was man seinen Brüsten Gutes tun kann.
(Nannas BH-log ist derzeit auch voll mit reichlich guten Tipps zum Thema Schwangerschaft, wie mir aufgefallen ist :) )
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Wieviel größer wird meine Brust in der Stillzeit sein?

Beitragvon nyad » 4 Juni 2011, 10:15

Betreff: Kleidung während der Schwangerschaft+Stillzeit

Elfe hat geschrieben:Gibt es Erfahrungswerte, wieviel größer die Brust während der Stillzeit werden kann?


Also Grundsätzlich ist das ja immer ganz verschieden.
Es hängt davon ab, wie groß die Brust vorher war und wieviel und wie oft das Baby trinkt. Außerdem ob man eine oder beide Brüste pro Mahlzeit leert und ob das Baby eine "Lieblingsbrust" hat, oder beide gleichermaßen beansprucht werden.

Aaaber: man weiß ja, das ein Neugeborenes in den ersten Wochen etwa 60-120ml pro Mahlzeit trinkt. Später werden es bis zu 240ml und mehr.
(Gerade im Sommer kann man sich schonmal wie ein Kamel mit echten Höckern vorkommen. Da wird unheimlich viel Milch abgerufen, die sich in der Konsistenz anpasst und wässriger wird, wenn man nach Bedarf stillt (was bedeutet ganz und gar aussschließlich die Brust zu geben).)

Und diese 120ml Milch brauchen aufjedenfall Platz in den Brüsten. Zwar geht man heute davon aus, dass die Milch erst auf Abruf produziert wird, aber die "Grundzutaten" werden trotzdem vor Ort gesammelt.
Empfohlen wird, das Baby immer beide Brüste austrinken zu lassen, wer sich dran hält muss also mit mindestens 60ml extra Volumen rechnen.
Das Drüsengewebe entfaltet sich ja schon während der Schwangerschaft und da es sich darauf vorbereitet den gesamten Bedarf zu decken, der ggf. vorhanden sein könnte (also auch für Zwillinge), muss man mit einem Brustwachstum von etwa 200g pro Brust während der Schwangerschaft rechnen.

Um also die Brustgröße die man ein paar Tage nachdem der Milcheinschuss vorbei ist* haben wird
schon vor der Schwangerschaft abzuschätzen, könnte man sich z. B. in zwei Gefrierbeutel je 260ml Wasser (man könnte spaßeshalber auch gleich Milch nehmen) abfüllen und die mit im BH verstauen.

*(Milcheinschuss selbst kann manchmal echt explosionsartig ausfallen, geht aber normalerweise schnell vorbei, je öfter man anlegt desto sanfter geht es von statten)

Natürlich ist das nur ein Richtwert und es kann deutlich größer aber auch minimal kleiner ausfallen.
Das hat damit zu tun, ob man auch Fettreserven in der Schwangerschaft anlegt (was empfehlenswert ist!)
und wieviel Wasser zusätzlich eingelagert wird.
Aber es vermittelt schonmal eine Vorstellung darüber womit man in etwa rechnen sollte.
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Re: Entwicklung der Brust in Schwangerschaft und Stillzeit

Beitragvon Elfe » 15 Juli 2011, 19:24

Danke für die ausführliche Information :-).
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Wichtige Ergänzung zum ersten Text:

Beitragvon nyad » 14 September 2011, 10:13

Butterblume24 hat geschrieben:Ich als Stillberaterin habe ganz oft verunsicherte Mütter, weil z. B. ihre Brüste überhaupt nicht größer werden oder anschwellen in der Schwangerschaft oder weil eben keine Vormilch da ist und erfahrungsgemäß wird so etwa zwischen 6 Wo. und ca. 12 Wochen die Brust wieder weich und oft auch wieder kleiner.
Du hast das zwar so schon in etwa stehen, ich würde es mir aber wünschen, dass du diese 3 Stellen vielleicht noch etwas deutlicher schreibst, dass alles kann, aber nichts muss:
Es ist völlig normal, wenn man kein Anschwellen der Brüste in der Schwangerschaft merkt. Es ist normal wenn es Vormilch gibt. Es ist aber auch ganz normal, wenn keine Vormilch da ist.
Es ist absolut normal, wenn sich das Stillen eingependelt hat und die Brust weich wird und auch kleiner wird, dass man dann nicht auf Milchmangel schließen sollte, etc.

Noch ein ganz praktischer Tip für einen nicht ganz so starken bzw. erträglicheren Milcheinschuss (vermeidet z.B Schwangerschaftsstreifen an der Brust): So schnell als möglich anlegen und dann 10-12x anlegen in 24 Stunden die ersten Tage.

Vielen Dank Butterblume24 *danke*
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Re: Entwicklung der Brust in Schwangerschaft und Stillzeit

Beitragvon Gibsy » 3 Oktober 2011, 12:06

Informationen zum Abstillen findet Ihr auf den Seiten der Rabeneltern und auf Stillen und Tragen.
28 Jahre, weiche und hängende Brüste, ein Kind, gut zwei Jahre gestillt bis Anfang Februar

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Re: Entwicklung der Brust in Schwangerschaft und Stillzeit

Beitragvon avoila » 18 August 2014, 16:13

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Dafür gibt es aus stillberaterinnensicht keinen wissenschaftlichen Beweis.
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