auslaufende Muttermilch / Stilleinlagen

Stillen, Still-BHs, Schwangerschaft...

Re: auslaufende Muttermilch / Stilleinlagen

Beitragvon lilloo » 5 Oktober 2011, 16:32

Nein, das würde dann wohl auch bei mir nicht funktionieren. Die meisten Missgeschicke passieren uns wenn Sohnemann gerade nicht greifbar ist, oder er nicht trinkt, weil alles andere aufregender ist... und die Brust aber auf ihren Stillrythmus beharrt.
Naja, dann hab ich da ja nichts verpasst, ich habe auch eine ziemlich hohe Milchproduktion und springe auch auf fremde Babies an. Hab ich mir ja fast gedacht. Und Pilzen gefällt das Klima unter dem Teil wahrscheinlich auch ganz gut.
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Re: auslaufende Muttermilch / Stilleinlagen

Beitragvon schnurzischnups » 15 Januar 2012, 01:16

Mal eine Struktur :-)

1) Wolle-Seide oder Seide-Wolle-Seide:
Sind vor allem zur Heilung von wunden Brustwarzen gedacht, saugen recht wenig und lassen schnell durchlaufen.
Mist ist schleierhaft, wie man es ohne waschen machen soll. Ich kenne mich gut mit Wolle und ihren Slebstreinigungskräften aus -> aber das bezieht sich vor allem auf das Verseifen von Lanolin und Urin in Wollüberhosen bei Babys und nicht auf Milch. Also meine würden erbärmlich müffeln, wenn ich sie nicht im Wollwaschgang waschen würde. Nachfetten ist ja mit Wollkur kein Problem, wenn man möchte.
Nur für Frauen mit wenig Überschuss.

2) Baumwolle:
Saugt zwar, ist aber auch recht nass und leitet Feuchtigkeit super weiter -> eben auch an Kleidung. Also nicht sehr auslaufsicher und nur für Frauen mit wenigen Tropfen Überschussmilch. Kann problemlos in der Maschine gewaschen werden.

3) Baumwolle, Fleece oder ähnliches mit PUL:
BW z. B. von disana, Fleece von Imsevimse (auch in pink, schwarz und weiß), Ähnliches von Lenya
PUL ist atmungsaktiv, aber wasserdicht. So läuft die Milch erst aus, wenn die Einlage wirklich durchnässt ist und dan den Seiten "überläuft". Die dichteste Variante und auch die sicherste, wenn man plötzlicher Fleckenbildung im Supermarkt entgehen will.

4) Silikonpads:
Prinzip -> eingedrückte Brustwarzen geben kaum Milch ab. Deshalb werden dünne Pads aus atmungsaktivem Silikon mit einer Silikonklebeschicht ausgestülpt, dann mit der Mitte auf die Brustwarze platziert. Diese wird dann eingedrückt und das Pad festgedrückt. Es hält von selber.
Laufen doch ein paar Tropfen aus, dann bleiben sie unter dem Silikon. Nur bei sehr reichlichem Auslaufen trotz eingedrückter Brust kann die Milch ganz rauslaufen.
Super geeignet für immer, wenn es gut klappt, für BH-freie Tage oder Nächte, für schicke und enge Kleider.

Keine Angst vor Pilzen etc. bei Silikonpads, es gibt bisher keine Anhaltspunkte dafür.

Ich habe alle genannten Pads benutzt und alle bis auf reine Baumwollteile haben so ihre Vorteile. Wolle-Seide zu Anfang bei Wundsein, mit PUL später bei gutem Milchfluss, Silikonpads dann, wenn sich der Milchfluss eingependelt hat.
Wegwerfteile mag ich aus Prinzip nicht. Zum Einen wegen des Mülls, zum Anderen wegen dieses Plastik- und Wattegefühls - wie Binden irgendwie :-) Also kann ich da nichts beitragen. Bin eher so der Wiederverwende-Typ...

Zur Größe: Es gibt einige Pads in 10-13cm-Größen, da muss man einfach ausprobieren. Wolle-Seide eher größer nehmen, da sie leider oft etwas einlaufen und sich auch verziehen können.
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Re: auslaufende Muttermilch / Stilleinlagen

Beitragvon nyad » 15 Januar 2012, 01:31

mir fällt da noch ein tipp aus dem stillbuch ein, der (zumindest bei mir) auch funktioniert;
sobald man merkt das gleich milch ausläuft, die brustwarzen eindrücken.
ich weiß nicht wie es bei anderen ist, bei mir tut das etwas weh und ich muss warten bis ich den milchspendereflex nicht mehr spüre, aber wenn ich das mache fließt tatsächlich keine milch (oder nur ein tropfen, wenn ich nicht schnell genug war).
ist sicher nicht die angenehmste methode, aber wenn man grad keine stilleinlagen o.ä. zur hand hat, ist es durchaus praktisch.
geht übrigens auch unauffälliger, wenn man z. B. mit dem Unterarm drückt
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Re: auslaufende Muttermilch / Stilleinlagen

Beitragvon Fanny » 16 Januar 2012, 19:29

Hi,

ich konnte mit den Wolle/Seide-Einlagen gar nichts anfangen. Sie liessen die Nässe immer sofort durch und rochen nach Schaf ;-( Auch im Falle von wunden Brustwarzen (wo die Einlagen ja besonders empfohlen werden), fand ich die Dinger unangenehm - sie klebten regelrecht auf den Wunden fest...

Ich habe sehr gerne Baumwoll-Einlagen mit Mikrofaser-Aussenschicht benutzt. Diese Schicht ist atmungsaktiv wie bei Mikrofaser-Windelüberhosen (für Stoffwindeln). Dabei war noch sehr wichtig, dass die Einlagen tropfenförmig waren und leicht anatomisch geschnitten, denn dann sind sie wirklich gut am Platz geblieben. Wenn ich am in ersten Zeit mehr "Kapazität" gebraucht habe, habe ich noch normale (runde) BAumwolleinlagen zusätzlich rein gelegt, oder auch Wegwerfeinlagen. Durch die Mikrofaserschicht kam die Nässe erst durch, wenn sich wirklich alles voll gesogen hatte.

Milchauffangschalen kann ich auch empfehlen, wenn in den ersten Wochen noch viel Milch beim Stillen aus der zweiten Brust ausläuft. Ich habe das immer gleich gesammelt und eingefroren, und hatte dann schon einen netten Milch-Vorrat.

Nach ein paar Wochen brauchte ich nur noch eine Stilleinlage an der zweiten Brust, wenn ich gestillt habe, nach ein paar Monaten dann immer gar keine mehr.
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Re: auslaufende Muttermilch / Stilleinlagen

Beitragvon Magdalena » 16 Januar 2012, 23:13

Ich hatte auch das Problem, dass die Seide-wolle-teile nach tier rochen, und zwar deutlich...
Ich habe dann die Baumwolleinlagen mit PUL genutzt, als die milch noch viel lief. Danach habe ich Lilypads genutzt, auf der arbeit - sicherheitshalber, zu dem Zeitpunkt lief eigentlich auch so nicht mehr viel aus, dafür haben sie gereicht und auch gehalten. Ich hätte sie aber, im Gegensatz zu den normalen einlagen, nicht dauernd benutzen können, hatte doch etwas Plastikgefühl dabei.

Vielleicht noch ein Tipp, wegen der heilenden Wirkung von Wolle bzw. Lanolin: einfach fettige Heilwolle kaufen, und bei bedarf Stücke davon abmachen und um die Brustwarze legen, bevor die stilleinlage drauf kommt. Fettet schön, und macht ein luftiges Polster - und kann anschliessend auch normal entsorgt werden... dann braucht man auch keine wollpads.
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Re: auslaufende Muttermilch / Stilleinlagen

Beitragvon schnurzischnups » 23 Januar 2012, 08:51

Witzig :-) Denn ich finde diese fusselige Heilwolle ganz nervig. Auf Babypos und auf Brustwarzen - immer kleben irgendwo Fusseln in den kleinsten Wehwehchen fest. Deswegen mochte ich lieber die Pads.
Und Wolle, die feucht wird, riecht nach Schaf - das lässt sich nicht ändern, wenn man sie nicht stark chemisch behandelt.
Wenn das als störend empfunden wird, dann kann man keine Wolle nutzen :-)
Diese Wollpads sind in meinen Augen auch absolut saugunfähig. Ich hab sie auf die wunden Brustwarzen und vorher auf die Brustwarzen gut Lanolin drauf. Dann klebt nix fest. Und dahinter hab ich die Baumwoll/PUL-Pads gegen's Auslaufen.
Aber nur in den ersten beiden Wochen, bis es verheilt war -> dann nur noch BW/PUL oder Silikonpads (Mamma oder Lily).

Welche Baumwollpads, die tropfenförmig sind und ne PUL-Außenschicht haben, hast du denn benutzt, Fanny? Ich habe bisher nur runde gefunden und fände anatomisch geformte auch besser.
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Re: auslaufende Muttermilch / Stilleinlagen

Beitragvon Sammarinda » 23 Januar 2012, 09:56

Die von Lansinoh sind geformt. Da ist sogar Platz extra für die Brustwarze.
Außerdem waren sie sehr angenehm im Tragegefühl. Und bei mir haben sie im Notfall (Hatte zuwenig eingepackt) auch am dritten Tag noch aufgesaugt.
Und von der Größe her decken sie einiges ab. Andere Pads sind bei mir ständig verrutscht und wurden unangenehm weil sie sich verkrumpelten und zerknautscht wurden.
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Re: auslaufende Muttermilch / Stilleinlagen

Beitragvon Sammarinda » 23 Januar 2012, 10:04

Hier sieht man die Formung und die Größe

und hier ist die genauere Info über Packungsgrößen und Details vom Hersteller.
Hier ein direkter Vergleich mit den Babydream von Rossmann. Da sieht man die Formstabilität schon auf dem Foto.
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Re: auslaufende Muttermilch / Stilleinlagen

Beitragvon Schnuti217 » 23 Januar 2012, 11:10

nyad hat geschrieben:Die meiste Milch fließt ja, während gerade auf der anderen Seite getrunken wird..
Wenn man Zuhause ist, sind dafür die Milchauffangschalen von Medela Produktinfo sehr praktisch, besonders wenn man sowieso Milch sammelt (als Badezusatz oder so..).
Dann kommt einfach die Schale auf die andere Brust und hinterher kippt man die Milch in ein Sammelgefäß (zum Füttern ist die Milch dann aber durch das umkippen und sammeln nicht mehr zu empfehlen) oder eben in den Abguß wenn man es übers Herz bringt (mir war die Milch dafür zu wertvoll).


Hallo zusammen,

man badet in Muttermilch, die man vorher gesammelt hat??? Oder das Kind??? Ich bin verwirrt... (gibt es einen verwirrten Smiley hier?) Wozu soll das gut sein? Davon habe ich noch nie etwas gehört.
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Re: auslaufende Muttermilch / Stilleinlagen

Beitragvon Sammarinda » 23 Januar 2012, 11:23

Die Muttermilch kann man in Wasser geben und das als Badezusatz für das Baby nehmen (Oder für sich selbst) Ich hatte immer zartweiche Haut an den Händen und Unterarmen, nachdem ich meine Kinder in Muttermilchwasser gebadet hatte.
Man soll ja bei den ganz kleinen Mäusen noch nicht die Badezusätze nehmen und die Muttermilch tut auch gut bei trockener Haut und wundem Po.
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