Der Steg

Alles zum Thema BHs und Bra Fitting was sonst nirgends reinpasst.

Re: Der Steg

Beitragvon Kratze » 2 Juli 2016, 08:41

Dandelion hat geschrieben: Je nach Beschaffenheit des Stegs (Länge, Starre, Dicke) kann es also gut sein, dass dieser sich der vorgegebenen Anatomie gar nicht anpassen kann (und dann auch nicht sollte, da ein Dauerdruck auf das Brustbein nicht nur unangenehm ist, sondern auch diverse Symptome machen kann).

Ja, das kenn ich auch. Bei mir liegt der Steg meist nur auf 1-2 cm des Brustbeins auf, wenn er anliegt, und dann nervt es. Und das weil das Brustbein halt so gebogen ist. Früher hab ich Bügel weggebogen, jetzt gucke ich dass der Steg von vorneherein nicht anliegt. Ich bevorzuge bei mir den leichten Schwebesteg (einen halben bis 1 Finger Abstand zum Brustbein, also da ist ein fingergroßes "Loch" wenn ich von oben auf meinen Steg gucke). Für mich passt die Fittingregel "Steg muss anliegen" halt nicht.

Dandelion hat geschrieben: Die Haut in diesem Bereich ist in der Regel sehr dünn und sehr empflindlich (viele Nerven) - sie ist nicht dafür geeignet, auch nur leichtem Druck ausgesetzt zu sein oder gar Reibung.

Nee, bei mir nicht. Ich hab eher den Eindruck dass meine Haut da recht derb ist, ich kann da locker mal ein paar Mal mit dem Peelinghandschuh kräftig drüberschrubben - kann ich woanders auf der Brust nicht, da ist die Haut viel dünner. Und druckempfindlich ist das auch nicht, ich kann da relativ energisch rumdrücken und das ist auch eher druckunempfindlich im Gegensatz zu z. B.. Rippen. Zum Druck generell - da bin ich generell empfindlich, Steg und woanders. Ich muss auch bei der seitlichen Stelle und bei den Trägern aufpassen, daher trag ich gerne longlines und wechsel Trägerarten ab (einen Tag überkreuz, einen Tag gerade, einen Tag ein BH, wo die Träger eher mittig sind).
Ich würd solche Aussagen nicht verallgemeinern :) Sag doch lieber "Bei mir ist die Haut in diesem Bereich nicht geeignet, auch nur leichtem Druck ausgesetzt zu sein." Es gibt ja auch viele hier, die einen anliegenden Steg mögen.

Ach ja, die Rosemarie Ehrenthaler, die BH-Reparaturen anbietet und bei der ich letztens persönlich war (die wohnt nämlich zufällig in meiner Nähe!) hat mir ganz begeistert von ihrem neuen "Ubbsy" erzählt, vielleicht wäre das ja auch für dich interessant: http://www.cd-dessous.de/startcd-dessous.html
http://www.cd-dessous.de/bh_einlage_bru ... itzen.html
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Re: Der Steg

Beitragvon nur-ich » 2 Juli 2016, 08:54

Dandelion hat geschrieben:Je nach Beschaffenheit des Stegs (Länge, Starre, Dicke) kann es also gut sein, dass dieser sich der vorgegebenen Anatomie gar nicht anpassen kann (und dann auch nicht sollte, da ein Dauerdruck auf das Brustbein nicht nur unangenehm ist, sondern auch diverse Symptome machen kann).
Die Haut in diesem Bereich ist in der Regel sehr dünn und sehr empflindlich (viele Nerven) - sie ist nicht dafür geeignet, auch nur leichtem Druck ausgesetzt zu sein oder gar Reibung.


Ich hab in meiner BH-Schublade BHs bei denen der Steg fest anliegt und welche, wo er grade berührt, Schwebestege nicht, weil die bei meinen Brüsten gemeinsam mit einer stark abgeflachten Brustform auftreten. Ich hatte auch schon BHs, die dunkelrote Abdrücke am Steg hinterlassen haben, die waren aber genauso bequem wie alles was ich jetzt in der Schublade habe. Ich scheine da nicht ganz so empfindlich zu sein. :)

Was jemand als bequem empfindet ist sehr sehr unterschiedlich, das habe ich besonders bei den Treffen gemerkt. Manche BHs die andere als bequem empfanden haben mich gefühlt aufgespießt und umgekehrt.
Deshalb würde ich lieber alles mögliche ausprobieren als einer isso™-Aussage zu glauben und dann entscheiden was ich gut und sinnvoll finde. Das heißt dann aber auch, dass ein pieksender Steg nicht heißt, dass alle pieken.
Auch wenn solche Aussagen von einem Arzt kommen, denn auch Ärzte sind nur Menschen mit eingeschränkten Wissensgebieten. Und ich habe irgendwie Zweifel, dass der Sitz des Steges zum Fachwissen eines (männlichen) Arztes gehört *verlegen*
Grüße
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Re: Der Steg

Beitragvon Kratze » 2 Juli 2016, 09:05

Bäm, Umfrage! => viewtopic.php?f=281&t=50050

ps. entschuldigung an die Person die schon Nr 1) gewählt hatte, ich hab die Umfrage nochmal minimal abgeändert. Jetzt lass ich die Finger davon *verlegen*
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Re: Der Steg

Beitragvon omega6 » 2 Juli 2016, 16:30

Ich kehre mal zum Eröffnungsbeitrag in diesem Thread und neon_cookies Stegproblem zurück.
Nach meiner Erfahrung kann man fast gar keine Regel aufstellen, warum Stege drücken oder unbequem sind.
Es hängt natürlich mit der Konstruktion der bestimmten BH-Modellen, der Schnitte, der Festigkeit und Art der Materialien aber auch großteils mit der Körperform der Trägerin zusammen.

Für mich war die erstaunlichste Erfahrung Folgendes: Ich trug schon immer sehr gerne den Freya Arabella. Zu meinen Forenanfangszeiten in 30GG, dann später in 30G und noch später in 30FF. Der BH verhielt sich in jeder Größe leicht anders, ich trug ihn trotzdem immer wieder gern. Nach mehrmaligem hin- und herschwanken zwischen 30G und 30FF kann ich plötzlich meine Arabellas (in Plural, da mehrere Farbvarianten) einfach nicht mehr tragen, weil sich der Steg wirklich in mein Brustbein bohrt. Wortwörtlich, innerhalb von 2 Minuten habe ich dort eine Art Kuhle. Vor einem Jahr war es aber überhaupt nicht so, damals war der Steg noch butterweich und ich konnte mit dem BH ohne Probleme sogar schlafen.
Nach meiner Theorie habe ich dieses plötzliche Stegproblem einfach deswegen, weil sich mein Gewicht leicht änderte, dadurch auch der Unterbrustumfang und die Größe meiner Brüste und somit verhält sich der BH ganz anders als mit nur 0,5 cm anderen Maßen (ich stellte auch schon das erwähnte "Kippen" der Stegspitze nach Innen durch das nicht genug stabile UBB fest!).

Deswegen rate ich öfters hier im Forum vielen Userinnen, ihre BHs nach einer Größenänderung nicht zwangsläufig sofort zu entsorgen, nach einer eventuellen leichten Änderung können sie wieder passen und vielleicht auch viel bequemer sein, als sie jemals zuvor waren.

Das Mysterium der BHs eben. ;)
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Re: Der Steg

Beitragvon Kratze » 2 Juli 2016, 16:49

omega6 hat geschrieben: Nach meiner Theorie habe ich dieses plötzliche Stegproblem einfach deswegen, weil sich mein Gewicht leicht änderte, dadurch auch der Unterbrustumfang und die Größe meiner Brüste und somit verhält sich der BH ganz anders als mit nur 0,5 cm anderen Maßen (ich stellte auch schon das erwähnte "Kippen" der Stegspitze nach Innen durch das nicht genug stabile UBB fest!).

DAS kenn ich genauso! Das hab ich aber besonders bei ungepaddeten Freyas, diesem typischen "Freya-Plunge", wobei Plunge, naja... aber Freya nennt das halt Plunge. Meinst du das kommt durch das nicht genug stabile UBB? Ich würd ja eher sagen, dass die Brust eher in der Tiefe als in der Breite abnimmt, und bei einer Gewichtsabnahme schlicht nicht die gleichen Schnitte passen.
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Re: Der Steg

Beitragvon danniiiii » 2 Juli 2016, 19:42

Der Steg...

ist manchmal auch mein Feind :D

Ich bevorzuge es wenn der Steg anliegt. Voraussetzung ist allerdings, daß der Steg schmal und nicht hoch ist. Durch meine hoch angesetzten und eng beieinander liegenden Brüste habe ich sonst das Problem, daß die Bügelenden auf meinem Gewebe aufliegen oder rein pieksen, das mag ich dann nicht so. Bei manchen BHs "drückt" die linke größere Brust den Steg minimal weg, er liegt aber trotzdem noch auf.

An der Abstimmung habe ich teilgenommen, nun bin ich aber verwirrt, ob dieser Beitrag nicht eher dort hingehört *verlegen*
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Der Steg

Beitragvon Caillean » 2 Juli 2016, 19:45

neon_cookie hat geschrieben:
@Caillean: Dass die Bügel außen Probleme bereiten, habe ich noch nie gehabt. Mein Gewebe ist wohl recht klar abgegrenzt, und lässt sich leicht verschieben und meine Brustbasis reicht auch eher hoch, statt zur Seite. Die Stabilität des BHs wird durch den Schwebesteg tatsächlich negativ beeinflusst, jedoch mit einem erheblichen Komfortgewinn. Wobei die Stabilitätseinbuße auch am etwas weiten Band liegen könnte, ich habe leider keinen Vergleich eines einzelnen Modells, nur zwei verschiedene mit unterschiedlichen Schnitten.

Was möglicherweise auch eine Rolle spielt: Mein Brustkorb hat wenig Fett- oder Muskelgewebe. Gerade am Brustbein ist nur eine dünne Schicht Haut über dem Knochen, ähnlich wie beim Schienbein. Das könnte die Empfindlichkeit erklären, nicht jedoch die merkwürdige Hebelwirkung.


Ich hatte bei ungefitteten BHs folgendes Problem: dadurch dass das Band zu weit war hatten die Bügel Spielraum um sich zu bewegen, das Band konnte sich einrollen (allerdings nicht stark sondern kaum sichtbar), und dabei die Bügel etwas verdrehen, sodass die Spitzen der Bügel neben dem (natürlich schwebenden und damit an mir leider unnützen) Steg unangenehm drücken und stechen konnten.
Findest du dich bei dieser Beschreibung wieder?

Dass du außen keine Probleme mit drückenden Bügeln hast ist schon mal gut, für mich ist das halt eines der Symptome das (bei ansonsten gut gefittetem BH) entsteht wenn der Steg nicht anliegt.


Ich finde die Idee gar nicht schlecht, im Hinblick auf Hebelwirkung einmal zu probieren ob du mit dem Winkel in dem der Steg zu liegen kommt besser zurechtkommen würdest, wenn das Band unten enger wäre als oben.

Generell bringt ein zu weites Band mir auch alle möglichen Probleme, unter anderem schlechten Halt der Brüste, Rückenschmerzen, Jucken und gerötete Haut durch das rutschende Band und die Tatsache, dass die Bügel dann nicht an Ort und Stelle gehalten werden, sodass die wiederum drücken und stören und der Steg nicht anliegt sondern scheuert. Meine am schlechtesten haltenden und formenden BHs waren genau in dieser Kategorie.
Das war so unangenehm, dass ich überzeugt war es liegt daran, dass das Band zu eng war und der Steg zu nah am Körper, und entsprechend ernüchternd war das Ergebnis, noch weiteres Band, noch mehr Probleme und Schmerzen. Ich weine diesen BHs jedenfalls nicht nach, weder denen aus den Geschäften noch denen aus dem Katalogversand.

Wenn du diese (meine) Probleme bei einem nicht ganz anliegenden Steg nicht hast, und dir der Halt den du hast ausreicht, ist doch schon einiges gewonnen :)

Auch wenn das Brustbein, wie bei dir, empfindlich ist und es sich anfühlt wie Haut über Knochen: da wo der Steg liegen soll am Brustbein ist eine Stelle die ansich mit dem rein physikalisch doch sehr geringen Druck eines anliegenden Steges gut zurecht kommt, rein medizinisch. Ich denke wie du sagst, der anliegende Steg und der "Druck" dabei sind nicht dein grundsätzliches Problem, sondern auf welche Art auch immer die Form des Steges, der Winkel in dem er aufliegt oder die Art wie er aufliegt.
Ich denke das Ganze ist akzeptabel wenn du enormen Komfort dadurch gewinnst, dass der Steg bei dir eben nicht ganz anliegt, und das sagtest du ja :)

Zu der Idee mit dem Band: da würde sich doch anbieten das Band zweigeteilt zu machen, also zwei schmälere Bänder mit jeweils eigenem Verschluss.
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Re: Der Steg

Beitragvon Kaylin » 2 Juli 2016, 21:01

In aller Kürze - ich kann recht genau sagen, was ich vor dem Forum hier auf die Frage geantwortet hätte, ob ich den Steg lieber anliegend oder schwebend mag: Ich hätte mehr oder weniger intelligent geschaut und gesagt, der kann gar nicht anliegen. Ich habe vor diesem Forum keinen BH besessen, bei dem das auch nur näherungsweise so möglich gewesen wäre. Ich war ja schon froh, wenn der Steg nicht so weit abstand, daß man ihn durchs T-Shirt gesehen hat!

Und Edit trägt noch nach, daß ich mit meiner Antwort die "Durchnittsforenfrau" deutlich in fast alle Richtungen verschiebe :)
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Re: Der Steg

Beitragvon mango » 2 Juli 2016, 21:33

Kratze hat geschrieben:
omega6 hat geschrieben: Nach meiner Theorie habe ich dieses plötzliche Stegproblem einfach deswegen, weil sich mein Gewicht leicht änderte, dadurch auch der Unterbrustumfang und die Größe meiner Brüste und somit verhält sich der BH ganz anders als mit nur 0,5 cm anderen Maßen (ich stellte auch schon das erwähnte "Kippen" der Stegspitze nach Innen durch das nicht genug stabile UBB fest!).

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Als ich vor drei Jahren 8 kg abgenommen hatte, hab ich einen meiner Lieblings-Kurvy-Cates, der früher in 34F super gepasst hatte, in 32F nachbestellt, sogar in der gleichen Farbkombination. Leider hat der so gar nicht gepasst, obwohl zu dem Zeitpunkt 32F meine Größe war und sich meine Brüste in der Form sonst nicht verändert hatten, außer dass sie eben in alle Richtungen gleichmäßig etwas kleiner geworden waren.
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Re: Der Steg

Beitragvon mango » 2 Juli 2016, 21:50

Kaylin hat geschrieben:In aller Kürze - ich kann recht genau sagen, was ich vor dem Forum hier auf die Frage geantwortet hätte, ob ich den Steg lieber anliegend oder schwebend mag: Ich hätte mehr oder weniger intelligent geschaut und gesagt, der kann gar nicht anliegen. Ich habe vor diesem Forum keinen BH besessen, bei dem das auch nur näherungsweise so möglich gewesen wäre. Ich war ja schon froh, wenn der Steg nicht so weit abstand, daß man ihn durchs T-Shirt gesehen hat!

Und Edit trägt noch nach, daß ich mit meiner Antwort die "Durchnittsforenfrau" deutlich in fast alle Richtungen verschiebe :)


Dass ein Steg bei größeren Brüsten gar nicht anliegen kann, wird einem ja auch von den ganzen schlecht ausgebildeten BH-Verkäuferinnen weisgemacht. Entsprechend besaß ich früher auch keinen einzigen BH, bei dem der Steg anliegt. Ich wusste ja gar nicht, dass das geht und dass es sowas gibt und hätte somit diese Frage auch gar nicht anders beantworten können. Ich besitze auch heute ein paar BHs, bei denen der Steg nicht ganz anliegt, die aber ansonsten so wunderschön sind, dass ich sie nicht wegen des nicht ganz anliegenden Stegs zurückschicken wollte. Bei den meisten Modellen liegt er aber an, mittlerweile sogar bei einigen, bei denen er das anfangs nicht tat.

Und auch ich verschiebe die "Durchschnittsforenfrau" in den meisten Punkten. Meiner Wahrnehmung nach sind die aktiven Forenfrauen hier zu ca. 1/3 über 40, 1/3 zwischen 30 und 40 und das restliche Drittel unter 30. Die unter 30 sind ungefähr zur Hälfte Studentinnen, die naturgemäß sehr wenig Geld haben. Und bei denen über 30 ist wohl mehr als die Hälfte nicht "sehr schlank". Außerdem kann man selbst mit einem (z. B.) 32er-Band Hosengröße 42 oder 44 tragen (müssen) und diverse Fettpölsterchen haben. Ebenso wie man z. B. mit Hosengröße 36 einen breiten Oberkörper haben und 34er-Bänder benötigen kann. Beide laufen nach meiner Definition nicht unter "sehr schlank", sondern unter "normale (= durchschnittliche) Figur" (wobei natürlich auch jede andere Figur normal und völlig in Ordnung ist).
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